Wieso dich Berufstests noch nicht zu deiner Berufung geführt haben

Berufung finden
Hast du schon einmal einen Berufstest in einem Karrierecenter oder einer Berufsberatung gemacht, um herauszufinden, welcher Beruf zu dir passt? Dann weißt du wahrscheinlich auch, wie viel dir das gebracht hat: Nämlich garnichts… Warum du dir diese Berufsauswahltests sparen kannst und was du stattdessen machen sollst, um deine Berufung zu finden? Das verrate ich dir in diesem Artikel.

Warum bringen die meisten Berufswahltests nichts?

Welcher Beruf passt zu mir? Diese Frage stellen wir uns früher oder später alle einmal. Vielleicht kennst du diese klassischen Berufstests, die in der Schule im Rahmen der Berufsorientierung gemacht werden. Oder zu denen Eltern ihre Kinder schleppen, wenn es daran geht zu entscheiden, was sie „aus ihrem Leben machen möchten“. Man setzt sich vor einen Computer und bekommt einen ellenlangen Fragebogen. Am Ende soll dabei rauskommen, für welchen Beruf man sich interessiert und/oder geeignet ist. Eigentlich ja eine tolle Idee – wenn sie denn auch wirklich etwas bringen würden. Das tun sie in den meisten Fällen aber leider nicht. Und dafür gibt es mehrere Gründe:

1. Die meisten Berufstests fragen nur deine Interessen ab

Die meisten Tests sind darauf ausgerichtet, dass sie deine Interessen zum Vorschein bringen. Manchmal sind auch noch deine Talente und Kompetenzen darin inkludiert. Dann hört es aber auch schon auf.

Nur weil dich etwas interessiert oder du ein Talent dafür hast, muss das aber noch lange nicht heißen, dass du es auch zu deinem Beruf machen musst!

Wir alle haben viele Interessen und Talente. Doch nicht alle müssen oder möchten wir auch in unserem Berufsleben ausleben. Daher sehe ich Interessen und Talente nur als eine wichtige Komponente für deine Berufsorientierung: Mindestens ebenso wichtig sind deine Werte, dein Warum und die für dich idealen Jobbedingungen.

2. Die Testergebnisse sind leicht beeinflussbar

Hast du schon einmal einen dieser Ankreuztests aus einer Zeitschrift gemacht? Dann weißt du wahrscheinlich, dass es sehr leicht ist, das Ergebnis eines Tests zu beeinflussen: Nach ein paar Fragen erkennt man ein Muster hinter den Antworten. Man fängt an, sich selbst zu bescheißen:

Man gibt nicht mehr die Antwort, die eigentlich zutrifft. Sondern kreuzt die Antwort an, die man gerne hätte. Oder von der man weiß, dass sie in unserer Gesellschaft angesehener ist. In der Fachsprache nennt man das „soziale Erwünschtheit“. Dadurch wird natürlich auch das Ergebnis verzerrt.

Moderne Berufstests kennen diesen Faktor zwar und können ihn durch Trickfragen ein bisschen mildern. Aber dennoch kann man nie ganz ausschließen, dass einem sein Bewusstsein einen Strich durch die Rechnung macht. In meinem Onlinekurs „Finde deine Berufung! Designe deinen Lebensweg“ gibt es daher ein ganzes Modul, in dem wir nicht mit unserem Bewusstsein arbeiten, sondern mit dem Unterbewusstsein. In dem wir aufdecken, welche inneren Blockaden uns davon abhalten könnten, unsere wirkliche Berufung zu finden. Da kommen meist auch solche gesellschaftlichen Konditionierungen zum Vorschein.

3. Die Berufseignungstests kennen und berücksichtigen nur die klassischen Jobs

Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant und es gibt heutzutage viele Berufe, die vor wenigen Jahren noch gar nicht existierten. Leider habe ich die Erfahrung gemacht (ja, auch ich habe solche Karrieretests früher mal gemacht!), dass sich die Berufsauswahltests nicht so schnell anpassen und immer noch auf den klassischen Karrieren aufbauen. (Lehrer, Manager, Sozialarbeiter, Arzt, Krankenpfleger, Maurer, …)

Der Weg, wie ich mein Geld verdiene, ist zum Beispiel bestimmt keiner, von dem man in einer klassischen Berufsberatung erfährt. Denn mit einem Onlinebusiness gehört man für die meisten Menschen immer noch zu den Exoten und sie können sich gar nicht vorstellen, dass man damit erfolgreich sein kann.

Welcher Beruf passt zu mir?

Nun weißt du also, dass dir klassische Berufstests auf dem Weg deine Berufung zu finden nicht unbedingt behilflich sind. Was kannst du jedoch stattdessen machen, um herauszufinden, welcher Beruf zu dir passt?

1. Beleuchte deine Berufung von verschiedenen Seiten

Entscheide dich nicht nur basierend auf deinen Interessen und Talenten, sondern unbedingt auch auf deinen Werten, deinem Warum und den für dich idealen Jobbedingungen!

2. Beziehe dein Unterbewusstsein mit ein

Warum leben viele Menschen nicht ihre Berufung? Obwohl sie eigentlich wissen, was sie erfüllen würde? Meine Erfahrung zeigt, dass fast jeder sogenannte „innere Blockaden“ hat. Kommen dir diese Sätze so oder so ähnlich bekannt vor?
  • Ich trau mich nicht meinen sicheren Job zu kündigen.
  • Aber damit kann man ja kein Geld verdienen.
  • Ich weiß nicht was ich will.
  • Das ist ein brotloser Job.
  • Lieber erst etwas „Richtiges“ lernen.
  • Ich habe nicht genug Geld dafür.
… Dann hast auch du solche inneren Blockaden. Mit Hilfe von Methoden, die mit dem Unterbewusstsein arbeiten, kann man schnell zu solchen Blockaden vordringen. Dann kann man sie auflösen, damit der Weg frei wird für deine Berufung. Mehr darüber kannst du in diesem Artikel nachlesen: „Wie du die Bremse löst, um in dein Traumleben zu düsen: Mit Theta-Healing deine Ängste loslassen“. In meinem Onlinekurs „Finde deine Berufung! Designe deinen Lebensweg“ widmen wir den inneren Blockaden übrigens ein komplettes Modul. Onlinekurs Finde deine Berufung

3. Sprich mit Menschen, die „alternative“ oder „neue“ Jobs haben

Du kannst nicht mit deinen Eltern (oder einem Berater der Generation deiner Eltern…) über Berufe sprechen und erwarten, dass sie Vorschläge für alternative Jobs haben. Das ist so, als würdest du mit lauter Angestellten darüber sprechen, dass du dich selbstständig machen möchtest.

Wenn du das Gefühl hast, alternative Jobs, zum Beispiel welche die man online und ortsunabhängig machen kann (so wie meinen) könnten etwas für dich sein, dann sprich mit jemandem darüber, der genau das macht!

Genau das mache ich im Roadtrip Leben Podcast. Hör gerne mal rein und lass dich von den Lebensläufen meiner Interviewgäste inspirieren! Dadurch werden sich dir neue Wege aufzeigen, die dir ein klassischer Berufsberater nicht aufzeigen kann. Ganz einfach, weil er sie nicht kennt und/oder nie selbst gegangen ist.

Fazit

Ich finde es gut, dass es Berufsauswahltests gibt und jeder Mensch damit die Möglichkeit hat, sich selbst besser kennenzulernen und sich beraten zu lassen, bevor er sich für einen Beruf entscheidet. Leider haben alle klassischen Berufsorientierungen und Berufstests, die ich kenne, aber einige Nachteile.

Deshalb bin ich der Meinung, dass man sich nicht (ausschließlich) darauf verlassen soll. Meine Empfehlung ist mehrere Wege auszuprobieren, bevor man sich für eine Berufsrichtung, Ausbildung oder ein Studium entscheidet.

Tipp: Hol dir dein kostenloses IKIGAI Workbook mit 10 Fragen, um deine Berufung zu finden!

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Anna ist leidenschaftliche Reisende ohne Orientierungssinn und bekennende Weltverbesserin. 2018 hat sie sich mit ihrem eigenem Onlinebusiness und einer Marketingagentur selbstständig gemacht und begonnen als digitale Nomadin um die Welt zu reisen. Auf Roadtrip Leben zeigt sie dir, wie du herausfindest, was dich beruflich wirklich erfüllt, wie du dich mit deiner Leidenschaft selbstständig machst und erfolgreich (online) Geld verdienen kannst.

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