Unzufrieden im Job? Was du jetzt tun kannst

Unzufrieden im Job? Was du jetzt tun kannst

Du bist unglücklich im Job, aber es gibt keine Alternative? Dein Job macht dich krank oder sogar depressiv? Was du tun kannst, wenn du unzufrieden im Job bist – ein Leitfaden.

Wenn du festgestellt hast, dass du unglücklich im Beruf bist und nicht weißt, was du jetzt tun sollst: Keine Panik! Zuallererst kann ich dir sagen, dass du nicht alleine bist. Ich kenne viele, die irgendwann einmal die Erkenntnis haben, dass sie todunglücklich sind im Job. Mich eingeschlossen. Und keine Sorge – du musst jetzt nicht sofort kündigen oder dir einen neuen Job suchen. Viel besser ist es, wenn du diesen vier Schritten folgst.

1. Analysiere, warum du unzufrieden im Job bist

Der erste Schritt ist, überhaupt erst einmal herauszufinden, wieso du unglücklich bist mit deinem Job. Denn es gibt viele verschiedene Dinge, die einem die Laune im Job verderben können.

  • Bist du unterfordert mit deinen Aufgaben?
  • Oder bist du überfordert, weil zu viel auf deinem Schreibtisch landet?
  • Fühlst du dich im Team und unter deinen KollegInnen unwohl?
  • Sind es die Arbeitsbedingungen, die dich unzufrieden machen? (Gehalt, Arbeitszeiten,…)
  • Kommst du mit deinem Vorgesetzten nicht klar?
  • Hast du dir den falschen Beruf ausgesucht?
  • Bist du einfach im falschen Unternehmen gelandet und kannst dich mit den Werten, Produkten, Dienstleistungen oder Zielen deines Arbeitgebers nicht identifizieren?

Erst wenn du weißt, warum genau du unzufrieden bist in deinem Job, solltest du beginnen in Lösungen zu denken und dir überlegen, was du gegen deine Unzufriedenheit tun kannst.

Das klingt vielleicht einleuchtend… Aber du ahnst nicht, wie viele Menschen ich kenne, die jahrelang von einem Job zum nächsten wechseln, weil sie glauben: In der nächsten Firma wird alles besser, weil sie dort ein anderes Team haben, mehr Geld bekommen, etc. Nur, um irgendwann festzustellen, dass es gar nicht die Arbeitskollegen oder das Gehalt waren, mit dem sie unzufrieden waren!

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2. Denke in Lösungen, statt in Problemen

Wenn du dann ganz genau weißt, wieso du unzufrieden bist im Job, dann kommt der nächste Schritt: Nun wird es Zeit in Lösungen zu denken, statt in Problemen. Denn das Schlimmste, was du tun könntest, wenn du unglücklich im Job bist, wäre: Nur zu jammern, aber nichts zu verändern! (Und ja, auch da kenne ich leider genügend Beispiele dafür…)

Versprich dir selbst: „Ich finde eine Lösung, wie ich wieder zufrieden im Job werde und gerne zur Arbeit gehe“. Und dann mach weiter mit Schritt 3.

3. Erarbeite verschiedene Lösungsansätze

Viele, die unzufrieden sind in ihrem Job, denken in schwarz-weiß. Sie glauben, dass sie nur zwei Möglichkeiten haben: Entweder sich damit abzufinden, dass der Job sie eben nicht glücklich macht – oder zu kündigen. Dabei vergessen sie, dass es noch ganz viele Stufen dazwischen gibt.

Das Gute ist: Wenn du weißt, was genau dich an deinem Beruf unzufrieden macht (siehe Schritt 1) ist es einfach(er), diese Zwischenstufen zu finden. In den allerwenigsten Fällen gibt es übrigens nur eine einzige Lösung. Vielmehr gibt es so gut wie immer verschiedene Wege, die du gehen kannst, um beruflich wieder erfüllt und glücklich zu werden.

Daher ist deine Aufgabe in Schritt 3 nun verschiedene Lösungsansätze zu erarbeiten. Nimm bitte ein Blatt Papier zur Hand und schreibe auf, welche Lösungen du dir vorstellen kannst, um etwas an deiner Situation zu verändern.

Mögliche Lösungen, um wieder zufriedener im Job zu sein:

  • Kannst du das Gespräch mit deinem Vorgesetzten oder der Personalabteilung suchen?
  • Gibt es die Option intern zu wechseln, um zu neuen Aufgaben und Herausforderungen oder in ein anderes Team zu kommen?
  • Hat dein Unternehmen mehrere Standorte und ein Wohnortwechsel würde dich glücklicher machen?
  • Kannst du deine Stunden reduzieren und eine neue Ausbildung oder Weiterbildung neben deinem Job beginnen?
  • Würde ein Jobwechsel zu einem neuen Arbeitgeber in der gleichen Branche deine Probleme lösen?
  • Kannst du schon einmal beginnen Stellenausschreibungen zu sichten und dich eventuell auf einen neuen Job bewerben, während du noch beim aktuellen Arbeitgeber angestellt bist?
  • Kannst du ein Sabbatical beantragen, dir eine Auszeit nehmen und nach ein paar Monaten wieder zurückkommen?
  • Oder führt an einer Kündigung kein Weg vorbei?

Tipp: Glück & Berufung außerhalb des Berufes finden

Ein kleiner Denkanstoß noch von meiner Seite: Du kannst auch einmal versuchen, Beruf und Privates nicht als zwei verschiedene Lebensbereiche zu betrachten, sondern als einen. Manchmal kann es nämlich sein, dass sich ein Job plötzlich viel besser „ertragen“ lässt, wenn du in deiner Freizeit etwas veränderst.

In meinem Onlinekurs sage ich den Teilnehmern immer, dass man seine Berufung nicht nur im Beruf finden kann. Oft kann man auch einige Aspekte, die einem wichtig sind – beispielsweise soziales Engagement -, als Ehrenamt oder Hobby in der Freizeit ausleben. Einige von den Teilnehmern haben während des Kurses mit einem neuen (oder alten) Hobby (wieder) begonnen und festgestellt, dass sie dadurch allgemein zufriedener wurden. Plötzlich gingen sie auch wieder lieber zur Arbeit. Obwohl sich dort absolut nichts verändert hatte!

4. Sprich mit jemand Außenstehenden darüber

Falls du alleine bei Schritt 1 bis 3 gar nicht weiterkommst, habe ich noch ein Ass im Ärmel. Oft sind wir so in unseren Gefühlen und Problemen gefangen, dass es uns schwerfällt, die Perspektive zu wechseln und Lösungen zu finden. Deshalb hilft es fast immer, mit einer außenstehenden Person darüber zu sprechen, wenn du unzufrieden im Job bist. Vier Augen sehen mehr (Lösungen) als zwei!

Vielleicht hast du jemanden in deinem Umfeld, dem du vertraust und mit dem du über deine berufliche Unzufriedenheit sprechen kannst. Oder du suchst dir einen erfahrenen Coach oder Berater, der sich auf Karriere und Beruf spezialisiert hat. Diese können dir durch gezielte Fragen helfen zu erkennen, warum genau du unglücklich in deinem Job bist und welche Lösungsansätze du ausprobieren könntest.

Fazit: Unzufrieden im Job – was du tun kannst

Auch, wenn es sich im Moment vielleicht so anfühlt, als würde es keine Alternative geben: Niemand muss sich mit Unzufriedenheit im Job abfinden. Auch, wenn du das Geld brauchst und denkst, dass es keine Alternative gibt: Es gibt immer eine Lösung, wie du beruflich wieder glücklich und erfüllter wirst. Versprochen 😉 Die vier Schritte, die ich dir in diesem Artikel an die Hand gegeben habe, werden dir helfen, herauszufinden wieso genau du unzufrieden im Job bist und wie du das verändern kannst.

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Anna ist leidenschaftliche Reisende ohne Orientierungssinn und bekennende Weltverbesserin. 2018 hat sie sich mit ihrem eigenem Onlinebusiness und einer Marketingagentur selbstständig gemacht und begonnen als digitale Nomadin um die Welt zu reisen. Auf Roadtrip Leben zeigt sie dir, wie du herausfindest, was dich beruflich wirklich erfüllt, wie du dich mit deiner Leidenschaft selbstständig machst und erfolgreich (online) Geld verdienen kannst.

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