Coronavirus Krise: Welche positiven Auswirkungen & Chancen sich dahinter verbergen

Coronavirus Krise: Welche positiven Auswirkungen & Chancen sich dahinter verbergen

Coronavirus geht uns inzwischen alle etwas an. Viele Leute haben Angst: Vor dem Virus, davor ihren Job wegen den Auswirkungen auf die Wirtschaft zu verlieren oder auch nur Angst davor deswegen zu Hause eingesperrt zu sein und sich nicht mehr mit dem Notwendigsten versorgen zu können. Dennoch behaupte ich, dass der Coronavirus für die Menschheit eine Chance ist. Als Gegenstück zu all den Negativschlagzeilen, die derzeit durch die Medien und die Welt geistern, verrate ich dir in diesem Artikel, welche positiven Auswirkungen der Coronavirus auf uns Menschen und unsere Welt, so wie sie heute ist, hat bzw. haben kann.

Ja, hat sie die Anna denn nicht mehr alle?

Ja, du hast richtig gelesen: Ich glaube ganz fest daran, dass der Coronavirus und das ganze Chaos drumherum für uns Menschen nicht nur negativ, sondern auch positiv ist. Wieso, werde ich dir in diesem Artikel genauer erklären. Doch vorneweg möchte ich noch zwei Dinge klarstellen:

1. Der richtige Umgang mit dem Coronavirus: Gesunder Menschenverstand

Nein, ich will den Coronavirus und die derzeitige Situation nicht verharmlosen oder schönreden und ich möchte auch keineswegs, dass du ihn auf die leichte Schulter nimmst. Bitte folge den Anweisungen der Regierung und den Empfehlungen der Experten, schränke deine Sozialkontakte so weit wie möglich ein und verlasse das Haus zur Zeit nur für wirklich notwenige Dinge. Lass einfach so gut wie möglich deinen gesunden Menschenverstand eingeschaltet, anstatt in Panik zu verfallen oder den Virus nicht ernst zu nehmen. Auch wenn du nicht zur Risikogruppe gehörst: Nur wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, können wir die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen und verhindern, dass unser Gesundheitssystem zusammenbricht, sowie die immunschwachen und älteren Menschen unserer Gesellschaft schützen.

2. Where Focus goes, Energy flows

Ich weiß, dass die positive Sichtweise auf den Coronavirus, die ich in diesem Artikel einnehmen werde, viele von euch triggern wird. Ja, ich würde mir ebenfalls wünschen, dass es erst gar nicht so weit gekommen wäre. Nein, wahrscheinlich würde es mir ebenfalls schwerfallen, das Positive am Virus zu sehen, wenn es meine eigenen Eltern oder Großeltern wären, die am Virus sterben. Und ja, wenn ich derzeit als Krankenpflegerin oder Ärztin in den Gesundheitseinrichtungen arbeiten und unmenschliche Schichten dafür einlegen müsste, um dem Ansturm an kranken Menschen gerecht zu werden, würde ich vermutlich auch erstmal nicht das Geschenk in der Situation sehen.

Aber: Der Coronavirus ist nun einmal da, das ist ein Fakt, und daran können wir nichts mehr ändern. Und wir haben genau zwei Möglichkeiten, um damit umzugehen: Wir können in Panik verfallen, den Kopf in den Sand stecken und auf den blöden Coronavirus schimpfen. Oder wir können, so gut wie möglich, darauf reagieren, das für uns Bestmögliche geben, um die Ausbreitung zu verlangsamen und die davon Betroffenen zu unterstützen und versuchen uns auf die Lichtblicke zu konzentrieren, anstatt uns von all dem Negativen und der Panik runterziehen zu lassen. Denn nichts im Leben ist nur schwarz oder weiß: Alles Negative hat auch immer etwas Positives und umgekehrt.

Tony Robbins sagt immer so schön: „Where Focus goes, Energy flows“. Daher habe ich versucht, ein paar positive Dinge zu finden, die mit dem Coronavirus gekommen sind oder die aus der Situation noch herausgehen könnten. Denn in jeder Krise steckt auch immer eine Chance.

Disclaimer: Meine persönliche Sichtweise

Bei all den Punkten, die ich im Folgenden aufzählen werde, handelt es sich um meine persönliche Meinung. Manches davon magst du vielleicht schon irgendwo gelesen oder gehört haben, manches davon nicht. Einige Punkte werden dir vielleicht einleuchtend erscheinen, andere total abwegig. Wie immer gilt auch hier: Ich möchte dich regelrecht dazu inspirieren, dir selbst eine Meinung zu bilden. Dafür gebe ich dir meine persönliche, spirituelle und an manchen Stellen vielleicht sehr optimistische Sichtweise auf den Coronavirus und die derzeitige Situation mit. Vieles davon sind auch reine Hoffnungen und Spekulationen: Was davon tatsächlich zutreffen wird, werden wir erst sehen.

Spirituelle Sichtweise auf den Coronavirus und seine positiven Auswirkungen

Nichts kann entstehen ohne Chaos

Albert Einstein sagte einmal: „Nichts kann entstehen ohne Chaos“. Aus eigener Erfahrung kann ich dem nur zustimmen: Wo etwas Neues entstehen soll, müssen erst alte Strukturen aufbrechen, was wiederum Chaos mit sich bringt. Das heißt umgekehrt: Wo Chaos ist, verbirgt sich auch die Chance auf eine neue, bessere Struktur.

Seien wir einmal ehrlich: Wir haben die letzten Jahre mehr als einmal deutlich zu spüren bekommen, dass unsere derzeitigen Strukturen und unser Umgang mit der Umwelt, dem Konsum, hilfesuchenden Menschen usw. so nicht mehr funktionieren können. Und plötzlich ist da der Coronavirus, der uns in unserer persönlichen Reise- und Konsumfreiheit einschränkt und uns dazu zwingt, unser Verhalten zu ändern. Was vor wenigen Wochen noch undenkbar war, wird plötzlich zur Realität: Flüge werden gestrichen, Urlaube und Geschäftsreisen müssen abgesagt werden, Geschäfte sperren auf unbestimmte Zeit zu. Was für Auswirkungen das auf die Wirtschaft und den Tourismus hat, werden wir erst nach und nach spüren. Aber vielleicht, ganz vielleicht, bietet diese Situation auch die Chance für eine Veränderung, die sich positiv auf unsere Umwelt und sozial benachteiligte Menschen auswirken wird.

Mehr Verständnis für andere, weniger für selbstverständlich nehmen

Und ich sehe noch eine Chance darin: Plötzlich werden wir privilegierten Menschen, die ihre persönliche Freiheit und den Konsumluxus für selbstverständlich nehmen, eingeschränkt. Wir bekommen Panik: Kann ich denn dann meinen Urlaub in drei Wochen überhaupt noch antreten? Werde ich verhungern, weil plötzlich die Supermärkte von einem Tag auf den anderen schließen?

Vielleicht können wir nun erstmals auch nur erahnen, wie es anderen Menschen gehen muss, die in Kriegsgebieten oder wirtschaftlich schwachen Ländern geboren wurden. Ich persönlich sehe eine große Chance darin für uns: Die Chance, dass vielleicht dem einen oder anderen wieder bewusst wird, dass nichts selbstverständlich ist. Dass wir uns sowas von glücklich schätzen können, so zu leben, wie wir leben. Und dass es unsere Pflicht ist, dafür zu sorgen, dass ALLE Menschen auf der Welt dieses Privileg haben. Nächstenliebe statt Fremdenhass. Dankbarkeit statt alles selbstverständlich nehmen. Geben statt Nehmen.

Zusammenhalten: Wir statt ich

Eine weitere Chance, welche die derzeitige Situation bietet: Die wenigsten Menschen gehören zur Risikogruppe, die meisten von uns werden den Coronavirus überleben. Aber auch, wenn uns der Virus persönlich keine Angst macht: Nur wenn wir alle zusammenhelfen und uns an die Maßnahmen der Regierung halten, können wir die Ausbreitung verlangsamen, unser Gesundheitssystem vor dem Zusammenbruch bewahren und die älteren und immunschwachen Menschen schützen. Wir werden gewissermaßen dazu gezwungen, mal weiter als bis zur eigenen Nasenspitze zu denken und Verantwortung für unsere Mitmenschen zu übernehmen.

In vielen Orten zeigt sich bereits, was Zusammenhalten bedeutet: Junge Menschen bieten beispielsweise älteren Nachbarn, die sich wegen dem Coronavirus nicht mehr auf die Straße trauen, an, ihre Einkäufe zu erledigen. Andere helfen den im Moment extrem unter Stress stehenden Bediensteten im Gesundheitswesen bei der Kinderbetreuung oder im Haushalt. Und wiederum andere starten Unterstützungskampagnen für Kleinunternehmer und Eventveranstalter, die durch den Virus im Moment extreme Einnahmeneinbüßen haben und in ihrer Existenz bedroht sind. Lasst uns den Gedanken weiterführen und auch in Zukunft, wenn der Coronavirus wieder vergessen ist, mehr auf unsere Mitmenschen schauen und zusammenhelfen.

Liebe statt Angst

Ja, der Coronavirus und die Maßnahmen deswegen machen Angst. Es ist vor allem die Ungewissheit, die viele von uns in Panik versetzt. Doch genau darin liegt auch eine Chance für uns alle: Uns von dieser Angst nicht unterkriegen zu lassen, sondern unseren Fokus neu zu setzen, statt Angst Liebe zu wählen und uns, so wie in diesem Artikel, auf die positiven Aspekte zu konzentrieren.

Gerade für Menschen, die sich schon für spirituell sehr weit entwickelt und erwacht halten, ist das die perfekte Gelegenheit zu testen: Bin ich wirklich so stark im Vertrauen, dass alles immer für mich passiert? Bin ich wirklich in meiner Energie? Oder lasse ich mich allzu leicht von der allgemeinen Panik und Angst mitreißen? Und wird die Stimme meines Verstandes, der mir einredet, ich muss nun auf mich selbst schauen, Hamstervorräte kaufen und mich einbunkern, plötzlich wieder ganz laut?

Versteht mich nicht falsch: Ja, Angst darf sein und ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Aber wir haben die Wahl, ob wir uns von der Angst lähmen lassen, oder ob wir akzeptieren, dass die Angst da ist, und dann versuchen unseren Fokus wieder hin auf Liebe und Vertrauen zu lenken.

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Weitere positive Auswirkungen des Coronavirus

Ortsunabhängige Strukturen werden geschaffen

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wurden radikale Maßnahmen getroffen: Arbeitnehmer werden dazu angehalten, soweit möglich, aus dem Homeoffice zu arbeiten. Schulen und Universitäten wurden geschlossen, der Unterricht soll die nächsten Wochen so gut es geht online stattfinden. Auch hier wieder: Was vor wenigen Wochen für viele noch als undenkbar galt (Homeoffice! Homeschooling!), wird plötzlich möglich.

Wer mich kennt weiß ja, dass ich schon länger komplett ortsunabhängig und online arbeite und auch ein großer Fan von Homeoffice und Onlinelearning bin. Ja, persönlicher Kontakt hat seine Vorteile und lässt sich bei manchem oft gar nicht vermeiden. Viele Dinge können aber genauso gut online von Zuhause oder überall auf der Welt erledigt werden.

Durch das Einrichten neuer Strukturen wie Homeoffice und Onlineunterricht schaffen wir neue Möglichkeiten für Menschen, denen es auch ohne Coronavirus, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich ist, persönlich vor Ort zu sein: Beispielsweise für den immunschwachen Krebspatienten, der trotzdem sein Studium fortsetzen möchte. Für die Kinder, deren Vater beruflich für ein Jahr ins Ausland muss und die ihn so begleiten und trotzdem am Unterricht in Deutschland teilnehmen können. Oder für die berufstätige Mutter, die gerne wieder in ihren Bürojob einsteigen möchte, sich aber keine Kinderbetreuung leisten kann.

Gesundheit rückt in den Vordergrund

Ebenfalls beobachte ich mit Staunen, wie besorgt die Menschen plötzlich um ihre Gesundheit und Hygiene sind. Das, was Oma schon immer gepredigt hat „Hände waschen, mein Kind!“ wird plötzlich wieder modern. Und auf einmal machen sich die Leute auch wieder Gedanken darum, wie sie ihr Immunsystem stärken können. Schön, dass der Coronavirus uns wieder einmal daran erinnert: Gesundheit ist nicht selbstverständlich und wir sollten unser Bestes tun, um Krankheiten wenig Angriffsfläche zu bieten.

Ebenfalls toll finde ich es, dass Leute mit Symptomen dazu ermutigt werden, zuhause zu bleiben. War es vor wenigen Monaten noch „modern“ sich halbkrank ins Büro zu schleppen, wird man nun blöd angeschaut, wenn man mit Husten in der Arbeit sitzt. Abgesehen davon, dass wir andere anstecken, wenn wir bei Krankheit nicht zuhause bleiben, sollte es sowieso selbstverständlich sein, dem Körper im Krankheitsfall eine Auszeit zu gönnen, um möglichst bald wieder fit zu sein, anstatt einen Infekt ewig mit sich herumzuschleppen. Vielleicht findet hier ja auch über Coronavirus hinaus ein Umdenken statt.

Das kostbarste Geschenk ist die Zeit

Das kostbarste Geschenk, das uns der Coronavirus (abgesehen vom Gesundheitspersonal) gerade macht, ist meiner Meinung nach die Zeit: Die Zeit, die wir zuhause mit unseren Liebsten verbringen können, anstatt einem Event nach dem anderen nachzujagen. Noch vor ein paar Wochen hätten wohl die meisten gesagt, sie wünschen sich mehr Zeit für sich und ihre Familie. Nun wurde ihnen dieser Wunsch erfüllt – zwar auf andere Art und Weise als wahrscheinlich gedacht, aber trotzdem.

Und wer irgendwo festsitzt oder zum Beispiel den Kontakt zu älteren oder immunschwachen Familienmitgliedern oder Freunden meiden muss: Zum Glück gibt es heute ja Dinge wie Telefone, Skype oder Whatsapp, mit denen man seinen Liebsten nahe sein kann, auch ohne physischen Kontakt zu haben.

Fokus auf Innen statt Außen

Und noch ein positiver Aspekt geht mit den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus im Moment meiner Meinung nach einher: Dadurch, dass Veranstaltungen abgesagt werden, bekommen die Menschen die Chance, sich mehr mit sich selbst zu beschäftigen, anstatt sich stets vom Außen unterhalten zu lassen. Ich wünsche mir, dass viele Leute diese Chance nutzen, um sich mal mit sich selbst, ihren Werten, Träumen und Ängsten zu beschäftigen und ihre Kreativität rauszulassen, anstatt sich weiterhin mit Netflix und Instagram von sich selbst abzulenken und den Fokus im Außen zu setzen.

Ein paar Anregungen: Wie wäre es, wenn du die Zeit zu Hause mal nutzt, um das Buch zu lesen, das schon lange auf deiner Liste steht, zu meditieren, Tagebuch zu führen, dir deine Ziele für die nächsten Monate und Jahre aufzuschreiben, zu Malen, zu Musizieren, den Roman zu schreiben, der schon lange in deinem Kopf herumgeistert,…? Noch mehr Anregungen, wie du die freie Zeit Zuhause dank Coronavirus jetzt sinnvoll nutzen kannst, findest du in diesem Artikel. Tipps dafür, wie du besser mit den Veränderungen gerade umgehen kannst, gibt es in diesem Artikel.

Wie stehst du zur Coronavirus-Krise? Hast du noch weitere positive Aspekte, die aus der jetzigen Situation hervorgehen könnten? 

Wieso die Coronavirus-Krise übrigens deine Chance ist, endlich deine Berufung zu finden, erkläre ich in diesem Artikel.

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2 Kommentare

    1. Hallo Bettina, danke für deinen Kommentar.
      Das Bild ich unbearbeitet – ich bin ein Fan davon, die Realität so zu zeigen, wie sie ist 🙂
      Alles Liebe, Anna

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