Money Mindset: Wie du dich nie mehr um Geld sorgen musst

Moneymindset: Wie du dich nie mehr um Geld sorgen musst

Klar: Geld ist nicht alles im Leben. Und doch konnte ich in meinem Umfeld öfters beobachten, dass Geld vor allem dann zum Thema wird, wenn man zu wenig davon hat. In diesem Beitrag möchte ich mich dem Thema Money Mindset widmen und erläutern, wie man mit falschen Glaubenssätzen im Bezug auf Geld aufräumt, wie man Geld anzieht und wieso viel Geld verdienen zu wollen kein egoistisches Ziel sein muss.

Wie tickst du im Bezug auf Geld?

Bevor wir näher in das Thema einsteigen, wollen wir uns doch einmal anschauen, wo du im Bezug auf Geld stehst. Hast du im Moment Schulden oder hast du etwas Geld gespart? Bist du Student oder arbeitest du? Bekommst du Geld vom Staat, von deinen Eltern oder verdienst du dein eigenes Geld? Hast du genug Geld, um dir alles leisten zu können, was du möchtest? Oder quälen dich am Ende des Monats schon Sorgen, wie das Geld noch bis zu nächsten Lohn reichen soll?

Ich denke, wir alle sind uns darüber einig, dass Geld nicht unwichtig ist. Wir brauchen Geld, um ein Dach über den Kopf zu haben, um unseren Hunger zu stillen und andere Grundbedürfnisse des täglichen Lebens zu decken. Außerdem wäre es nicht verkehrt, wenn wir noch Geld übrig haben für die kleinen Freuden des Lebens – sei es für Kaffee und Kuchen im Café ums Eck, Netflix oder den Sommerurlaub. Und wenn wir uns obendrein noch etwas ersparen könnten, um uns irgendwann ein Eigenheim zu leisten oder unseren Kindheitstraum von einer Weltreise zu erfüllen, würden wir auch nicht nein sagen.

Klar, viele Dinge, die im Leben wichtig sind – wie zum Beispiel Familie, Freunde oder eine Partnerschaft – können wir nicht mit Geld kaufen. Trotzdem wird mir wohl keiner widersprechen, wenn ich sage, dass es schön ist, wenn man sich keine Sorgen um Geld machen muss und immer mehr zur Verfügung hat, als man braucht. Wie also schaffen wir das? Ein meiner Meinung nach wichtiger Aspekt davon ist das richtige Moneymindset.

Falsche Glaubenssätze auflösen

„Geld ist mir nicht wichtig.“ „Geld verdirbt den Charakter.“ „Über Geld spricht man nicht.“ „Reiche Menschen sind schlechte Menschen.“ Kommen dir folgende Sätze bekannt vor? Wenn ja, dann sollten wir an deinen Glaubenssätzen arbeiten 😉

Stell dir vor, du lernst eine Frau (oder einen Mann) kennen, und du sprichst von Anfang an negativ über sie oder ihn. Denkst du, dass sie oder er dann zu dir kommen wird und Zeit mit dir verbringen will? Vermutlich nicht: Die Person wird versuchen, einen möglichst großen Bogen um dich zu machen. Genau so ist es auch mit dem Geld. Spirituell gesehen ziehst du immer das in dein Leben, was du bewusst und unbewusst denkst und aussprichst. Wenn du also denkst, dass dir Geld nicht wichtig ist und den Charakter verdirbt, wirst du Geld unbewusst immer abstoßen, nie viel verdienen und Geld, das in dein Leben kommt, immer sofort wieder ausgeben. Du solltest also deine Glaubenssätze im Bezug auf Geld überprüfen, falsche Glaubenssätze auflösen und durch neue ersetzen.

Meine Story

Ich selbst war bis vor kurzem der Meinung, dass man auf ethischem Weg nicht reich werden kann und nur dann zu viel Geld kommt, wenn man andere ausbeutet und seine Familie und Privatleben vernachlässigt, um pausenlos zu arbeiten. Ich habe mich zudem nicht wirklich für Geld interessiert, es war mir ganz einfach nicht wichtig. Als ich dann begonnen habe, mich mit Themen wie Mindset und Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen, bin ich plötzlich über Moneymindset gestolpert und mir wurde bewusst: Wenn ich all meine Zeit und Energie in meine Leidenschaft stecken möchte, dann muss ich damit so viel Geld verdienen, dass ich davon leben kann. Außerdem begann ich, meine Lebensziele zu definieren und meine Bucketliste zu schreiben. Darauf stehen einige Projekte, für die ich (viel) Geld benötige. Wenn ich diese also verwirklichen will, muss ich dafür erst einmal Geld auftreiben. Als mir klar wurde, dass ich das mit meinem bisherigen Desinteresse für Geld und meinen falschen Glaubenssätzen nicht erreichen werde, habe ich begonnen, daran zu arbeiten.

Wie aber können wir es schaffen, diese falschen Glaubenssätze in Bezug auf Geld in gute Glaubenssätze zu verwandeln, die uns dabei helfen, Geld anzuziehen?

Überlege, was du mit viel Geld machen würdest

Stell dir vor, du würdest morgen eine Million Euro geschenkt bekommen. Was würdest du mit dem Geld machen? Wahrscheinlich würdest du dir einige deiner eigenen Träume erfüllen – vielleicht diese Südafrikareise, die du schon so lange einmal machen wolltest. Oder du würdest dir dein Traumauto zulegen. Was aber wäre mit dem Geld, das dann noch übrigbleibt? Würdest du es mit deiner Familie teilen? All deine Freunde auf einen Urlaub auf Mallorca einladen? Geld spenden? Ein eigenes Hilfsprojekt aufbauen?

Ich bin mir sicher: Wenn du diesen Blog liest, hast du nicht nur egoistische Träume und Ziele, sondern willst in irgendeiner Weise auch einen Beitrag dafür leisten, unsere Welt zu verbessern. Vielleicht bist du ein Tierschützer, sorgst dich um unsere Umwelt oder unterstützt soziale Projekte sein. Wenn du eine Million Euro bekommen würdest, könntest du einen Großteil davon spenden, und hättest trotzdem noch etwas übrig, um dir deine egoistischen Träume zu erfüllen. Oder du müsstest nicht mehr arbeiten gehen, um deinen Lebensunterhalt zu verdienen, sondern könntest deine Zeit dafür nutzen, deine Herzensprojekte zu unterstützen. Überlege dir, wie viel Freude du schenken könntest, wenn du viel Geld hast. Bist du nun noch immer der Meinung, dass reich zu sein schlecht ist?

Mach dir klar: Geld verstärkt die Persönlichkeit

Ich bin der Meinung: Geld ist einzig und allein ein Verstärker unserer Persönlichkeit. Wenn du dich schon ohne Geld nicht um deine Familie sorgst und nur auf dein eigenes Wohl bedacht bist, wirst du auch mit viel Geld nicht plötzlich beginnen, Geld zu spenden und Zeit mit deinen Liebsten verbringen. Wenn du jedoch auch wenn du wenig Geld verdienst regelmäßig einen Teil davon für soziale Zwecke abgibst und gerne deine Freunde einlädst, wirst du auch wenn du viel Geld verdienst einen Großteil davon weitergeben. Geld verdirbt also nicht den Charakter, er verstärkt ihn nur.

Fühl dich reich, um reich zu werden

Hast du schon einmal vom Gesetz der Anziehungskraft oder der Manifestation gehört? Es besagt, dass wir im Universum all das bekommen, was wir uns „wünschen“. Ich habe deshalb wünschen in Anführungsstriche gesetzt, weil es leider nicht ganz so einfach ist. Etwas zu wollen, ist nämlich nicht genug – wir müssen vielmehr davon überzeugt sein, es schon jetzt zu besitzen. Wenn du also in Zukunft viel Geld haben möchtest, musst du dich schon jetzt reich fühlen, um Geld anzuziehen. Nur, wenn wir nicht im Mangel, sondern in der Fülle leben, werden wir das anziehen, was wir möchten. Du musst dich also schon heute so fühlen, als ob du viel Geld besitzt. Dazu gehört zum Beispiel, dass du schon jetzt einen Teil deines Geldes spendest: Dein Unterbewusstsein oder das Universum bekommen damit das Signal, dass du schon so viel Geld besitzt, dass du einiges davon ohne weiteres an jemand anders geben kannst – und du wirst damit noch mehr Geld anziehen. Ich weiß, das klingt etwas paradox. Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du das Gesetz der Anziehungskraft für dich nutzen kannst, empfehle ich dir das Buch „Gespräche mit Gott“ zu lesen.

Beschäftige dich mit dem Thema Geld

Weißt du eigentlich ganz genau, wie viel Geld (oder Schulden) du hast? Wie viel Geld gibst du monatlich für Essen, Kleidung, Sport, Kaffee,… aus? Ganz ehrlich: Ich hatte bis vor kurzem keine Ahnung. Als ich schließlich mit dem Gedanken gespielt habe meinen Job zu kündigen und die Selbstständigkeit zu wagen, habe ich erstmals begonnen, aufzuschreiben, wie viel Geld ich monatlich tatsächlich wofür ausgebe. Außerdem habe ich mich erstmals freiwillig mit Finanzierung, Investition und Anlagemöglichkeiten beschäftigt und begonnen, Bücher zum Thema Geld zu lesen.

Energie fließt immer dorthin, wohin du deine Aufmerksamkeit richtest. Wenn du also mehr Geld haben oder verdienen willst, musst du auch Zeit und Aufmerksamkeit in das Thema investieren.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Beitrag davon überzeugen, dass Geld zu haben eine gute Sache ist und du mit deinen negativen Glaubenssätzen aufräumen musst, um die Geldsorgen ein für allemal loszuwerden und viel Geld zu verdienen, mit dem du sinnvolle Projekte erschaffen und unterstützen kannst. In den nächsten Wochen werde ich auch einen Blogbeitrag über finanzielle Unabhängigkeit bzw. finanzielle Freiheit schreiben. Wenn du erfahren möchtest, was das ist, schau bald wieder einmal vorbei!

Ist Moneymindset für dich ein Thema, über das du gerne mehr lesen möchtest? Lass es mich in deinem Kommentar wissen!

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2 Kommentare

  1. Hey,
    Ich beschäftige mich nicht besonders viel mit Geld, was nicht bedeutet, dass ich nicht darüber reden kann/mag. Aber es langweilt mich ziemlich schnell viel darüber zu reden.
    Mit viel Geld könnte ich nichts anfangen. Es würde mich überfordern, entscheiden zu müssen, ob ich es auch wirklich sinnvoll investiere/ anlege. Aber es ist auch angenehm zu wissen, dass ich genug verdiene, um mir mein Leben zu finanzieren.
    Ich denke man kann mit sehr wenig Geld sehr glücklich sein und jemand der sein Glück nur auf das Geld schiebt, wird auch mit nicht glücklich. Dies bedeutet jedoch trotzdem, dass ich meine geleistete Arbeit & Zeit angemessen vergütet haben möchte. Ob dies mit monetären Mitteln oder im Tauschprinzip geschieht ist an dieser Stelle belanglos. Klar kann ich mir einen Job suchen, in dem ich viel verdiene, aber noch schöner ist es sich einen Job zu suchen, in dem man glücklich wird. Seinen Lebensstil passt man meistens eh automatisch an, ob man viel oder wenig verdient.
    Sollte man einen Traum haben, der sich nur mit viel Geld verwirklichen lässt, dann muss man wohl kreativ werden oder sparsam sein. Und umso schöner ist es dann, wenn man es geschafft hat und ihn sich verwirklicht.

    1. Hallo Rebecca, danke, dass du deine Gedanken hier mit uns teilst 🙂 Ich gebe dir absolut recht darin, dass man auch mit wenig Geld sehr glücklich sein kann und man sich einen Job suchen sollte, mit dem man glücklich wird.
      Liebe Grüße, Anna

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