Woran du merkst, dass du dein Ding gefunden hast

Woran du merkst, dass du dein Ding gefunden hast

Du hast meinen Artikel zum Thema wie du dein Ding findest gelesen und dir das Arbeitsblatt mit 20 Fragen und Übungen, um dein Ding zu finden, geholt. Nun hast du eine gute Vorstellung von deinen Interessen, Stärken und Werten und bist schon ins Handeln gekommen. Super! Doch woran merkst du eigentlich, dass du dein Ding gefunden hast? In diesem Artikel verrate ich dir einige Anzeichen dafür, dass das, was du nun machst, tatsächlich deine Leidenschaft ist.

Du kommst in einen Flow-Zustand

Ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass etwas deine Passion ist, ist wenn du dabei in einen Flow-Zustand gelangst. Dabei verfällst du in eine Art Trance, bist vollkommen in deine Arbeit vertieft und gehst restlos dabei auf. Alles geht in diesem Moment ganz leicht von der Hand und du erlebst eine Art Glückszustand, in dem du ewig weiterarbeiten könntest. Wenn ich blogge, komme ich zum Beispiel regelmäßig in diesen Zustand, in dem die Zeilen und Ideen nur so aus meinen Fingern fließen und ich völlig die Zeit vergesse.

Deine Arbeit fühlt sich nicht wie Arbeit an

Ein weiterer Punkt, wenn du dein Ding machst ist, dass sich die Arbeit nicht mehr wirklich wie Arbeit anfühlt. Klar gibt es immer Punkte, die du nicht so gerne machen wirst (beispielsweise die Buchhaltung), aber der Großteil deiner Arbeit macht dir so sehr Spaß, dass du sie gar nicht mehr als Arbeit bezeichnen würdest. Daher macht es dir auch nichts aus, abends oder am Wochenende weiterzumachen damit – da es deine Leidenschaft ist, verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit. Wenn mich jemand fragt, wie viele Stunden am Tag ich eigentlich an meinem Blog sitze, kann ich das gar nicht so genau beantworten. Eigentlich mache ich zur Zeit immer, wenn ich zu Hause bin und nicht gerade etwas anderes erledigen muss, etwas für den Blog. Entweder schreibe ich einen Artikel, beantworte Kommentare oder pinne auf Pinterest. Das würde ich aber nicht wirklich als Arbeit bezeichnen, ganz einfach weil es mir Spaß macht.

Du bleibst trotz Schwierigkeiten und Hindernissen motiviert

Damit wir uns nicht falsch verstehen. Deine Leidenschaft zum Beruf zu machen bedeutet nicht, dass keine Schwierigkeiten auf dich zukommen werden und alles ab sofort wie von alleine geschieht. Ganz im Gegenteil – je mehr du dich aus deiner Komfortzone bewegst, umso mehr Hürden werden auf dich warten. Du wirst Fehler machen und daran wachsen, und es wird nicht jeden Tag die Sonne scheinen. ABER: Das alles ist es wert, wenn du dein Ding machst. Ich merke zum Beispiel, dass meine Toleranzgrenze gegenüber Herausforderungen heute viel höher ist, als zu der Zeit, als ich noch Vollzeit angestellt war. Die Sozialversicherung ist viel teurer, als du berechnet hattest? Der Gesetzgeber legt dir einige Hürden bezüglich Gewerbestandort, Auflagen und Abgaben in den Weg? Was auch immer auf dich zukommt, du wirst es schon irgendwie schaffen damit zurecht zu kommen, denn du weißt, wofür du das alles auf dich nimmst.

Mehr darüber, welche vier Hindernisse auf dich zukommen, wenn du deiner Leidenschaft folgst, liest du in diesem Artikel.

Du glaubst, alle anderen müssen genau so begeistert von deinem Ding sein

Na gut, ich gebe es zu, dieser Punkt trifft uns wohl alle: Wenn wir endlich unsere Leidenschaft gefunden haben denken wir, alle anderen müssen genau so begeistert davon sein wie wir selbst. Wir reden ständig davon und versuchen, unser gesamtes Umfeld einzubeziehen. Irgendwann aber stellen wir dann fest, dass dem gar nicht so ist und sich nicht jeder so sehr für z.B. Onlinemarketing interessiert wie wir selbst. Achte doch einmal darauf, bei welchem Thema deine Freunde schon die Augen verdrehen, wenn du wieder einmal damit anfängst. Dies ist ein guter Hinweis dafür, dass du deine Leidenschaft gefunden hast.

Du hast viel mehr Energie

Ein zweifellos sehr positiver Aspekt, wenn du dein Ding machst ist, dass du plötzlich viel energiegeladener bist. Es hat etwas unglaublich Pushendes, täglich das zu machen, wofür man brennt. Du stehst plötzlich freiwillig eine Stunde früher auf, arbeitest bis spät in die Nacht hinein und kannst stundenlang am Computer sitzen, ohne eine Pause zu machen. Gerade in der Anfangsphase ist diese Energie besonders hoch. Nutze sie für dich, aber vergiss dabei nicht, dass auch deine Ressourcen begrenzt sind. Für kurze Zeit ist es zwar in Ordnung, Vollgas zu geben, aber langfristig gesehen sollst du auf jeden Fall darauf achten, dass du zwischendurch auch einmal abschalten kannst, dich gesund ernährst (nicht literweise Kaffee in dich reinleerst!) und dich ausreichend bewegst.

Du bist langfristig von etwas begeistert

Als letzten Punkt, an dem du erkennst, dass du deine Leidenschaft gefunden hast, möchte ich folgenden nennen: Du hast langfristig Freude an dem, was du machst. Klar ist es normal, dass die anfängliche Begeisterung irgendwann abflacht und sich eine gewisse Routine einschleicht. Wenn du aber dein Ding gefunden hast und nicht nur einem kurzzeitigen Hobby gefolgt bist, wirst du das, was du machst, auch noch in ein paar Jahren gerne machen. Sobald du dich trotz Schwierigkeiten und Ablenkungen immer wieder dafür entscheidest weiter an deinem Ding zu arbeiten und langfristig daran interessiert bist es noch größer zu machen, dann stehen die Chancen gut, dass du deine Leidenschaft gefunden hast.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du dein Ding findest und welche Hindernisse auf dich zukommen, wenn du es gefunden hast, empfehle ich dir folgende Artikel:

Wie finde ich mein Ding?

20 Fragen und Übungen, um deine Leidenschaft zu finden

6 Wege mit Selbstzweifel umzugehen, wenn du dein Ding machen willst

4 Hindernisse auf dem Weg dein Ding zu machen – und wie du sie überwindest

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2 Kommentare

  1. Hallo, ich habe mich für den Newsletter angemeldet, weil ich zu gern dieses Arbeitsblatt ausfüllen mag. Ich hab leider noch nicht sehr viel gearbeitet in meinem Leben, da Fehlgeburten und 3 Kinder und das Unwissen bzw. die Unlust in den erlernten Beruf (Fachangst. für Bürokommunik.) zurückzugehen mich ständig ausbremsen. PS wie komme ich an das Arbeitsblatt?

    1. Hallo Daniela,
      Vielen Dank für deinen Kommentar. Das tut mir sehr Leid, dass du in deinem Leben Fehlgeburten erleben musstest 🙁
      Finde ich super, dass du für dich gemerkt hast, dass dein erlernter Beruf nicht das Richtige ist für dich und jetzt herauszufinden versuchst was dir stattdessen Freude machen könnte! Ich bin davon überzeugt, dass es nie zu spät ist seine Leidenschaft zu entdecken und zum Beruf zu machen.
      Wenn du dich für meinen Newsletter angemeldet hast, solltest du bald darauf eine E-Mail bekommen, in der du einen Link bestätigen musst. Daraufhin bekommst du eine weitere E-Mail mit dem Arbeitsblatt zum Download. Es kann sein, dass die E-Mails etwas zeitverzögert kommen. Solltest du bis morgen noch keine Mail erhalten haben, schreib mir gerne eine E-Mail an anna.h(at)roadtrip-leben.com, dann schicke ich dir das Arbeitsblatt händisch zu.
      Alles Gute für dich und lass mich gerne wissen, ob dir das Arbeitsblatt geholfen hat!
      Liebe Grüße, Anna

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