Christian Bischoffs Seminar „Die Kunst dein Ding zu machen“ – ein Erfahrungsbericht

Christian Bischoff die Kunst dein Ding zu machen - Werbemittel

Von 07. bis 08.07.2018 war ich auf Christian Bischoffs Seminar „Die Kunst dein Ding zu machen“ in Kempten. Bei dem zweitägigen Seminar geht es darum, wie du deine größten Träume erreichst, deinen Lebenssinn findest, glücklicher wirst und ein krasses Selbstvertrauen aufbaust. Ob das Seminar hält was es verspricht, was ich dort gelernt habe und wem ich es empfehlen würde erfährst du in diesem Artikel.

Wer ist eigentlich dieser Bischoff?

Christian Bischoff begann seine Karriere im Profisport. Er war mit 16 Jahren jüngster Basketball-Bundesligaspieler und mit 25 Jahren jüngster Bundesliga-Cheftrainer, nachdem er mit 19 Jahren seine Spielerkarriere wegen Rückenproblemen aufgeben musste. Später startete er als Redner an Schulen und Firmen, heute ist er einer der erfolgreichsten Life-Coaches im deutschsprachigen Raum und füllt Hallen mit seinen Seminaren zum Thema Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung und Motivation.

Mein Weg zu Christian Bischoff

So viele Menschen haben mich gefragt wie ich eigentlich auf Christian Bischoff gekommen bin. Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht mehr so genau. Wenn du diesen Blog regelmäßig liest weißt du ja, dass ich mich schon seit einiger Zeit mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftige und schon einige Bücher gelesen und Podcasts gehört habe. In irgendeinem Podcast tauchte dann auch Christian Bischoff auf, und so kam ich auf seinen Podcast „Die Kunst dein Ding zu machen“. Er ist mir also schon länger ein Begriff und ich kannte auch schon einige seiner Inhalte. Irgendwann sah ich dann in einer Facebookgruppe zufällig jemanden, der ein Ticket für sein Seminar in Kempten verkaufte. Da Kempten – im Vergleich zu anderen Seminarorten – nicht so weit weg ist von Innsbruck und ich an dem Wochenende noch nichts vorhatte, habe ich dann ohne lange zu überlegen zugeschlagen.

Das Seminar – zwei Tage voller Power

Wenn du noch nie auf einem Persönlichkeitsentwicklungsseminar warst, wirst du wahrscheinlich eine komplett falsche Vorstellung davon haben, was dich an diesen zwei Tagen erwartet. Möglicherweise denkst du dir, es wird ein Seminar, wie du es von Firmenseminaren, der Uni oder der letzten Fortbildung gewöhnt bist: Viel Frontalpräsentation sowie Inhalt und, ganz vielleicht, ein paar Gruppenarbeiten dazwischen. Tja, weit gefehlt. Die zwei Tage sind eine bunte Mischung aus Input (du bekommst konkrete Anleitungen, was du brauchst, um dein Ding zu machen im Leben, ganz übersichtlich mit ein paar Powerpointfolien und Unterlagen, die du am Anfang des Seminars bekommst und ausfüllen kannst), Interaktion (um das Gelernte zu festigen), angeleiteten Übungen (zum Beispiel um deinen Lebenssinn zu finden), multimedialen Mitteln (es wurden immer wieder emotionale Videos auf den Leinwänden im Saal gezeigt) kleinen Fitnessübungen (als Metapher für irgendetwas in deinem Leben), Live-Coachings mit Leuten aus dem Publikum, Visualisierungen (um deine Ziele zu festigen) und Aktivierungsphasen (in denen du tanzen wirst, dich in der Gewinnerpose feiern lässt und deine Nachbarn umarmst oder ihnen High Five gibst), um das Energielevel im Raum dauerhaft hochzuhalten und das Maximale aus dir in den zwei Tagen herauszuholen.

Hat sich gerade der Skeptiker in dir gemeldet?

Ich kann die Gedanken fast hören, die dir gerade in den Sinn kommen: Oh mein Gott – ich soll da fremde Menschen umarmen? Und mich in der Gewinnerpose feiern lassen? Was bitteschön ist das denn für eine Sekte? Das ist der innere Skeptiker in dir, der sich gerade zu Wort meldet. In meinem Beitrag „Ich bin noch nicht bereit dafür…“ habe ich bereits darüber geschrieben, wieso dein Gehirn in Alarmbereitschaft ist, wenn du dich aus deiner Komfortzone heraus bewegst. Und so ein Seminarbesuch ist anfangs wahrscheinlich ein großer Schritt aus deiner Komfortzone. Du musst ein Wochenende dafür „opfern“, ein ganz schönes Stück dorthin fahren und vielleicht sogar – so wie ich – ganz alleine dorthin gehen, weil du in deinem Umfeld niemanden dafür begeistern kannst.

Außerdem sind viele Inhalte des Seminars wahrscheinlich genau das Gegenteil von dem, was du täglich machst und was dir deine innere Stimme einredet. Da ist es nur logisch, dass sich im ersten Moment alles in dir sträubt. Ich zum Beispiel fühlte mich anfangs super unwohl bei einer der Übungen, bei der versucht wird dir Selbstbewusstsein in das Unterbewusstsein zu prügeln, indem du so Sätze zu dir sagst wie „Ich bin ein Geschenk für die Welt“. Da legte sofort mein innerer Kritiker los, der meinte „Das ist jetzt aber ganz schön arrogant was du da sagst. Und außerdem ziemlich lächerlich. Ich glaube, wir gehen jetzt lieber wieder mal…“. Da es aber ein Einsteigerseminar ist und auch viele (Ehepartner) darinsitzen, die wohl nur so halb freiwillig dort sind und daher umso stärker mit diesem Skeptiker in sich zu kämpfen haben, geht Christian Bischoff auch im Laufe des Seminars immer wieder mit einer ordentlichen Portion Humor darauf ein. Daher mein Tipp an dich: Gib dem Skeptiker in dir keine Chance, sondern buche am besten noch heute hier* dein Ticket für das nächste Seminar in deiner Nähe, und dann fahr hin. Und ganz egal, was dir die Stimme in den ersten Minuten dort sagt: Bleib dort. Du wirst es nicht bereuen. Und falls doch, darfst du nach diesem Wochenende nach Hause fahren, meinen Blog deabonnieren und musst nie wieder auf irgendein Persönlichkeitsentwicklungsseminar gehen. Versprochen.

Du brauchst noch mehr Gründe, um auf das Seminar zu gehen?

4000 Menschen, die bereit sind die Welt zu verändern

Neben der Atmosphäre und den Inhalten des Seminars werden dich dort als zweiter Punkt vor allem die Menschen umhauen, die du dort triffst. In Kempten waren ganze 4000 Menschen, die nach mehr streben im Leben, Erfolg suchen und endlich ihr Ding machen wollen. Auch wenn jeder einzelne Teilnehmer seine eigenen Träume, Werte und Ziele hat, so haben sie doch eines gemeinsam: Sie sind fest dazu entschlossen ihren Teil dazu beizutragen, dass die Welt ein kleines Stück besser wird. Wenn man das noch nie erlebt hat, kann man sich kaum vorstellen, was für eine Energie das im Raum freisetzt. Und ganz nebenbei hat man auf diesem Event die Möglichkeit, super interessante Menschen kennenzulernen, die genau gleich ticken wie du. Darüber, was für ein Zugehörigkeitsgefühl mein erstes Event in diese Richtung bei mir ausgelöst hat, habe ich bereits in dem Artikel geschrieben: „Wieso ich schon wieder gekündigt habe und was die DNX damit zu tun hat“. Auch auf „Die Kunst dein Ding zu machen“ habe ich in den Pausen und während der Übungen so viele tolle Menschen kennengelernt – nicht nur neue Kunden für meine Social Media Dienste, sondern vor allem auch Menschen, bei denen ich schon nach wenigen Minuten das Gefühl hatte, sie schon ewig zu kennen und mit denen ich ganz bestimmt noch länger in Kontakt bleiben werde.

Reine Massenveranstaltung?

Vielleicht dachtest du dir eben auch: Oh mein Gott. 4000 Menschen. Das ist doch viel zu viel?! Ich bin eigentlich nicht unbedingt ein Fan von Massenveranstaltungen. Viele Menschen auf einen Schlag kosten mich normalerweise ganz schön Energie – auf Events und Seminaren wie diesen jedoch stelle ich jedes Mal fest, dass ich mehr Energie daraus schöpfe, je mehr Menschen auf dem Event sind. Als ich in Kempten war, wurde an dem Wochenende zum Beispiel das jährliche Stadtfest veranstaltet, auf dem ich sowohl freitags, als auch samstags nach dem Seminar noch mit einem Freund aus Kempten, der so nett war und mich bei sich übernachten ließ, feiern war. Da das Seminar immer sehr zeitig morgens losging, bekam ich in den Nächten nicht wirklich viel Schlaf ab. Und wer mich kennt weiß: Wenn mir eins heilig ist, dann sind das meine täglichen 9 Stunden Schlaf 😉 Trotzdem aber war ich bis Sonntagabend vollkommen fit und energiegeladen. Daher ist meine Meinung ganz klar: Egal, wie viele Leute auf dem Event sind und auch wenn du normalerweise Massenveranstaltungen meidest: Du brauchst absolut keine Angst davor zu haben, dass zu viele Leute auf dem Event sein werden. Christian und sein Team sind Profis in dem, was sie machen. Das Event war top organisiert und ich hatte das Gefühl, dass gerade wegen der Masse an Leuten eine so unglaubliche Energie in der Halle herrschte.

Und die negativen Seiten?

Du siehst also, ich bin ein absoluter Fan von „Die Kunst dein Ding zu machen“. Doch da ich in diesem Artikel keine Werbung für das Seminar machen, sondern ganz einfach meine Erfahrung mit dir teilen möchte, will ich dir auch einen negativen Aspekt nicht vorenthalten, den ich an dem Seminar gefunden habe.

Was mich gestört hat ist, dass auf dem Seminar ziemlich viel Werbung für die beiden Folgeseminare gemacht wird. Aus Marketingsicht kann ich das sehr gut nachvollziehen. Erstens ist natürlich genau die Zielgruppe auf dem Event – eine höhere Trefferquote kann man gar nicht erzielen. Und zweitens vermute ich, dass das Seminar inzwischen genau dafür konzipiert ist: Um Leute anzuziehen, die anschließend auf eines der höherpreisigen Seminare gehen. „Die Kunst dein Ding zu machen“ ist unglaublich billig im Hinblick darauf, was dir dort geboten wird und was du für andere Seminare bezahlst. Da trotzdem recht hohe Fixkosten für die Saalmiete, die ganze Technik und das riesige Team, das dort arbeitet, anfallen, denke ich, dass die Einnahmen aus dem Seminar nicht besonders hoch sind. Daher finde ich es okay, für den günstigen Ticketpreis dafür die Werbung zwischendurch in Kauf zu nehmen, obwohl es mich zugegeben schon ein wenig gestört hat. Denn für mich persönlich stand von Anfang an fest, dass ich derzeit kein weiteres Seminar bei Christian Bischoff buchen werde. Auch wenn ich nicht daran zweifle, dass diese Seminare ihr Geld mehr als wert sind und dich auf die nächste Stufe im Leben heben werden, habe ich gerade das Gefühl, dass sich so schon unglaublich viel tut in meinem Leben. Daher bin ich im Moment nicht dazu bereit mir die Gedanken darüber zu machen, wie ich das Geld für ein Hochpreisseminar auftreiben kann. Ich schließe aber nicht aus, dass ich vielleicht in ein bis zwei Jahren an dem Punkt stehe, an dem ich gerne das Geld darin investiere.

Mein Fazit

Alles in allem ist „Die Kunst dein Ding zu machen“ ein mega cooles Seminar, das ich jedem nur empfehlen kann. Ganz egal, ob du dich schon länger mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigst oder gerade erst anfängst dich zu fragen, was du eigentlich willst im Leben: Das Seminar wird dir eine ordentliche Portion Energie, Mut und Selbstbewusstsein mitgeben. Außerdem bekommst du einige tolle Strategien und Tipps mit, wie du dein Ding machst und ein glücklicheres Leben erschaffst, und wirst super interessante Menschen kennenlernen. Bei dem Preis gehst du wirklich kaum ein Risiko ein, wenn du dir ein Ticket für das Seminar sicherst. Die Termine 2019 sind:

02./03.02.2019 in Mainz

09./10.03.2019 in Landshut/München

22./23.06.2019 in Kempten

14./15.09.2019 in Halle/Leipzig

28./29.09.2019 in Bielefeld.

Mehr Infos, den aktuellen Preis und die Tickets dafür findest du hier*.

Wenn du jetzt neugierig auf Christian Bischoff geworden bist und es nicht mehr erwarten kannst ihn kennenzulernen, kannst du hier seinen kostenlosen Podcast abonnieren oder dir hier* sein neues, kostenloses Buch* (du zahlst lediglich die Versandkosten) „Unaufhaltbar“ sichern. Ebenfalls kannst du dir hier* seinen Online-Kurs mit 111 Motivationstipps-Videos anschauen.

Wenn du noch weitere Fragen zum Seminar hast, kannst du mir gerne ein Kommentar dalassen! Damit du dir ein noch besseres Bild davon machen kannst, hier ein paar Eindrücke vom gleichen Seminar in Berlin:

* Bei Links mit einem * handelt es sich um Affiliate Links. Das heißt, ich bekomme eine kleine Provision, wenn du über diesen Link dein Ticket für „Die Kunst dein Ding zu machen“ oder den Online-Kurs kaufst. Für dich fallen dabei keine zusätzlichen Kosten an. Ich empfehle keine Produkte oder Seminare, von denen ich nicht zu 100 % selbst überzeugt bin und ich wurde nicht dafür bezahlt diesen Artikel zu schreiben oder das Seminar zu besuchen. Alles, was ich möchte, ist meine Erfahrung mit dir zu teilen, da mir selbst Erfahrungsberichte im Internet zuvor geholfen meine Entscheidung zu treffen, ob „Die Kunst dein Ding zu machen“ etwas für mich ist.

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