Du darfst keinen Plan B haben, wenn Plan A funktionieren soll

Wieso du keinen Plan B haben darfst, wenn Plan A funktionieren soll

Kennst du die Frage: „Und was, wenn es nicht funktioniert?“ Wenn ich jedes Mal, wenn mir diese Frage in letzter Zeit gestellt wurde (oder noch schlimmer, wenn ich sie mir selbst gestellt habe!), einen Euro bekommen hätte, könnte ich mir jetzt ein Flugticket ans andere Ende der Welt leisten. Tatsächlich gibt es nur eine richtige Antwort auf diese Frage. Welche das ist und wieso du keinen Plan B haben darfst, wenn Plan A funktionieren soll, verrate ich dir jetzt.

Wieso diese Frage auftaucht

Ja, ich geb’s zu: Ich hasse diese Frage. Am meisten hasse ich sie, weil die Person, die sie mir am alleröftesten stellt, ich selbst bin. Wenn unsere Eltern, unser Partner oder unsere Freunde mit dieser Frage ankommen, können wir uns zumindest noch einreden, dass sie sich nur Sorgen um uns machen und sichergehen wollen, dass wir nicht am Boden zerstört sind und nicht mehr weiterwissen, wenn unser Plan nicht funktioniert. Wenn wir sie uns allerdings selbst stellen, steckt dahinter etwas anderes: Die Angst, nicht gut genug zu sein, zu versagen und das, was wir uns vorgenommen haben, nicht zu erreichen. Um gar nicht erst an diesen Punkt zu kommen, lassen wir uns – ganz schlau – einen Plan B einfallen.

Darum haben wir gerne einen Plan B

Wir Menschen lieben es, die Kontrolle zu haben. Daher ist es auch ganz natürlich, dass wir immer einen Alternativplan brauchen. Wir wollen bereits im Vorhinein eine Lösung für ein mögliches Problem der Zukunft haben, damit wir dann, wenn das Problem tatsächlich eintritt, nicht komplett unvorbereitet sind. Zu einem gewissen Grad ist das auch gut so, da uns diese mentale Vorbereitung tatsächlich hilft, in einer Stresssituation einen kühlen Kopf zu bewahren und rasch zu handeln. Aus spiritueller Sicht gesehen ist es aber keine gute Idee, einen Plan B zu haben, wenn man Plan A verfolgt:

Wieso du keinen Plan B haben darfst

Wenn du mir schon länger folgst oder dich schon etwas mit Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität beschäftigt hast weißt du bereits: Deine Gedanken bestimmen deine Realität. Dir passiert immer das im Leben, an das du die meiste Zeit des Tages denkst – bewusst und unbewusst. Willst du, dass dein Plan A funktioniert, musst du dich also voll und ganz darauf konzentrieren. Ahnst du nun bereits, wieso es keine gute Idee ist, einen Alternativplan zu haben?
Wenn du Plan A verfolgst, aber bereits einen Plan B im Hinterkopf hast, richtest du nicht deinen kompletten Fokus auf Plan A, sondern ein Teil deiner Aufmerksamkeit und Energie fließt in Plan B. Das heißt erstens, dass weniger Energie übrig ist, um Plan A zu manifestieren, wodurch er auch schwieriger oder langsamer zur Realität werden kann. Zweitens bedeutet es, dass du unbewusst auch schon an der Erfüllung von Plan B arbeitest – obwohl du diesen ja eigentlich nur realisieren möchtest, wenn Plan A nicht funktioniert. Und das willst du ja beides nicht, oder?

Die einzige richtige Antwort auf die Frage

Deshalb muss die einzige richtige Antwort auf die Frage: „Und was, wenn es nicht funktioniert“? lauten: „Dann sehe ich weiter“. Denn es hat ja einen Grund, wieso Plan B nur zum Plan B wurde, und nicht zum Plan A. Daher solltest du stets deinen vollen Fokus auf Plan A richten – so lange, bis dieser funktioniert oder es zumindest absolut eindeutig ist, dass er nicht funktionieren wird. Erst wenn letzteres passiert, solltest du dich daran machen, einen Plan B zu schmieden. Im Idealfall aber tritt dieser Zeitpunkt erst gar nicht ein, da du dich ja voll und ganz darauf konzentriert hast, Plan A zu verwirklichen, und deine Gedanken ja, wie du weißt, deine Realität bestimmen 😉

Du magst vielleicht auch

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.