Wieso du deine Ziele nicht erreichst

Wieso du deine Ziele nicht erreichst

Ich schreibe hier auf diesem Blog immer wieder darüber, wie du es schaffst, alle deine Ziele zu erreichen und deine Träume zu verwirklichen. Vor kurzem hat mich eine Anfrage erreicht: „Anna, ich schaffe es einfach nicht, mein großes Ziel zu erreichen. Was mache ich falsch?!“. Nachdem ich ein wenig darüber nachgedacht habe, bin ich auf fünf Gründe gestoßen, die daran Schuld sein könnten, dass es nicht klappen mag, die Punkte auf deiner Bucketliste abzuhaken. Da diese bestimmt den einen oder anderen von euch auch betreffen, möchte ich sie hier vorstellen.

1. Dir fehlt das Durchhaltevermögen

Der erste Grund, der mir einfällt, warum du deine Ziele nicht erreichst, ist folgender: Dir fehlt ganz einfach das nötige Durchhaltevermögen. Auch wenn uns die Medien gerne etwas anderes vermitteln: Die wenigsten wurden über Nacht zum Instagram Star, Millionär oder Traumpartner. Um deinen Zielen näher zu kommen, musst du Tag für Tag daran arbeiten. Klar wird dir das nicht immer Spaß machen – aber du musst trotzdem dabeibleiben. Du darfst dich nicht von Rückschlägen aufhalten lassen, sondern musst es immer und immer wieder probieren – solange, bis du es geschafft hast.

Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass ich immer dann, wenn ich in einer Sportart gut geworden bin – zum Beispiel Slacklinen oder Poledance – aufgegeben habe und nicht mehr wirklich Lust darauf hatte. Als mir das bewusst wurde, habe ich mich gefragt, woran das liegen könnte, und bin zu folgendem Schluss gekommen: Als Sportanfänger sieht man sehr schnell Erfolge. Das motiviert dich, dabeizubleiben. Je besser du allerdings wirst, umso weniger sichtbar werden deine Erfolge, und umso länger musst du trainieren, um längere Highlines zu gehen oder einen Trick, der viel Kraft und Flexibilität fordert, zu schaffen. Übersetzt bedeutet das: Ich hatte zu wenig Durchhaltevermögen, um dabeizubleiben.

2. Du nimmst dir zu viel vor

Vielleicht ist der Grund dafür, dass du deine Ziele nicht erreichst, auch ganz einfach, dass du dir zu viel vornimmst? Das ist das klassische Problem, das die meisten Menschen mit Neujahrsvorsätzen haben: In guter Absicht nehmen sie sich zu Silvester vor, im neuen Jahr täglich morgens Joggen zu gehen, sich nur noch gesund zu ernähren, jeden Tag eine Stunde Spanisch zu lernen und zusätzlich mit dem Rauchen aufzuhören. Spätestens drei Tage später aber sind all diese Vorsätze schon wieder vergessen. Und warum? Ganz einfach, weil kein Mensch so viele Dinge auf einmal umsetzen kann.

Wenn du deine Ziele erreichen möchtest, ist es besser, eins nach dem anderen anzugehen. Daher solltest du deine Ziele nach Wichtigkeit reihen und erst dann mit Nummer 2 beginnen, wenn du Nummer 1 abhaken kannst.

3. Du willst es nicht genug

Sich selbst diese Ursache einzugestehen, ist verdammt schwierig. Aber ein weiterer Grund, wieso viele Menschen ihr Ziel nicht erreichen ist, dass sie es einfach nicht stark genug wollen. Denn wie wir gerade gelernt haben, muss man im Leben Prioritäten setzen. Wir alle haben nur 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Wir können nicht alles gleichzeitig machen, sondern müssen uns entscheiden, wofür wir unsere Zeit und Energie aufwenden. Wenn du dein Ziel wirklich erreichen willst, musst du es mehr wollen, als alles andere im Leben. Ja, du wirst dafür zum Beispiel weniger auf Parties gehen können, weil du stattdessen Samstagabends an deinem Ziel arbeitest. Und ja, du musst auch bei strahlend schönem Wetter mal in den sauren Apfel beißen und zu Hause bleiben, während deine Freunde an den See fahren. Wenn du dich immer wieder ablenken lässt, dann ist dir dein Ziel einfach nicht wichtig genug.

4. Du hast Angst davor, was danach kommt

Dieser Punkt ist etwas tricky: Vielleicht hältst du dich unbewusst selbst davor zurück, dein Ziel zu erreichen, weil du Angst hast, was danach kommt. Gerade bei ganz großen Träumen kann es sein, dass du dir dein Ziel, das du schon seit Jahrzehnten hast, zur Lebensaufgabe gemacht hast. Doch was wäre, wenn du dieses Ziel plötzlich erreichst? Wenn du alles, was du jemals wolltest, bekommst? Was käme danach? Was für einen Sinn hätte dein Leben dann noch? Sehr schön erklärt wird dieses Thema in Paulo Coelho’s Buch „Der Alchimist“. Mehr dazu findest du im Beitrag „4 Hindernisse auf dem Weg dein Ding zu machen – und wie du sie überwindest“.

5. Du hast unbewusste Glaubenssätze, die dich aufhalten

Ein Thema, das ich auch immer wieder auf meinem Blog anspreche, ist das Thema der unbewussten Glaubenssätze. Wir alle haben diese inneren Überzeugungen, die wir uns unser halbes Leben lang bereits einreden, und die uns vor so vielen Dingen im Leben zurückhalten. Das erste Mal richtig bewusst, was diese negativen Glaubenssätze für uns bedeuten können, wurde mir, als ich selbst damit konfrontiert wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir, ich hätte nicht viele ungelöste Themen und stehe dem Leben sehr positiv gegenüber. Doch in der Zeremonie, die ich machte, kamen plötzlich Glaubenssätze in mir hoch, von denen ich keine Ahnung hatte, dass sie schon jahrelang in mir sind. Als ich diese dann aufgearbeitet habe, begann plötzlich so vieles in meinem Leben zu laufen und sich zu verändern. Irgendwann verstand ich dann: Das Einzige, was mich davor zurückgehalten hatte mein Ding zu machen und meine Träume zu verwirklichen, waren diese Glaubenssätze.

Das ganze Thema der Glaubenssätze hier zu behandeln, würde diesen Beitrag sprengen. Ich werde aber bestimmt noch einmal in einem eigenen Artikel darauf eingehen. Wenn du dich dafür interessierst, empfehle ich die Methode The Work von Byron Katie*. In ihrem Buch erklärt sie, wie du mit 4 einfachen Fragen Glaubenssätze bei dir und anderen aufdecken und transformieren kannst.

Ich hoffe, du hast nun eine Idee davon, was dich davon abhalten könnte, dein Ziel zu erreichen. Wenn du noch mehr in diese Richtung lesen möchtest, lege ich dir folgende Artikel ans Herz:

„Wie du mit Klarheit, Mut und Handeln alle deine Ziele erreichst“

„Lernen, träumen, machen: Die 3 Schritte zu deinem Traumleben“

 

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