Das Gesetz der Anziehung Teil 1: Die Macht der Gedanken

Das Gesetz der Anziehung Teil 1: Die Macht der Gedanken

Stell dir vor, es gäbe da draußen eine Wunscherfüllungsmaschine, die dir alle deine Träume erfüllt. Egal ob eine Million Euro, beste Gesundheit, den Traumpartner oder einen roten Ferrari: Du musst nur darum bitten, schon wird es geliefert. Klingt zu gut, um wahr zu sein, oder? Was, wenn ich dir sage, dass es diese Wunscherfüllungsmaschine tatsächlich gibt und sie jedem von uns zur Verfügung steht? Ja, tatsächlich! Was es damit auf sich hat und wie du diese benutzt, verrate ich dir in diesem Artikel.

Das Gesetz der Anziehung

Vielleicht hast du ja schon einmal vom Konzept „Wünsche ans Universum“ gehört. Es gibt viele Namen dafür, beispielsweise „Gesetz der Anziehung“, „Gesetz der Resonanz“ oder „Ursache/Wirkungsprinzip“. Oft wird auch davon gesprochen, etwas zu manifestieren. Egal, wie wir es nennen: Tatsächlich handelt es sich dabei um ein universelles Gesetz, das für ausnahmslos jeden Menschen, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, gilt – ob wir daran glauben oder nicht. Die meisten Menschen erschaffen sich ihr Leben damit unbewusst, weil sie das Gesetz nicht kennen, nie gelernt haben es richtig zu nutzen oder nicht glauben können, dass es funktioniert. Stattdessen glauben sie, dass ihnen Dinge scheinbar zufällig zustoßen oder von einer höheren Macht vorbestimmt sind. Wer jedoch das Gesetz der Anziehung kennt und versteht, für den stellt es ein sehr mächtiges Tool dar, um sich das Leben zu erschaffen, das er möchte.

Doch nur esoterischer Bullshit?

Was vielleicht für dich wie Hokuspokus klingt, wurde in den letzten Jahren immer bekannter. Viele Menschen, darunter zahlreiche berühmte Persönlichkeiten, bekennen sich dazu, das Gesetz der Anziehung bewusst zu nutzen, um ihre Wünsche und Träume zu realisieren. Besondere Bekanntheit erreichte dieses Gesetz durch das Buch und den Film „The Secret“*. Darin wurde das „Geheimnis“ offenbart, wie man alles im Leben bekommt, was man sich wünscht: Laut „The Secret“ muss man nur seine Bestellung beim Universum aufgeben, darum bitten, daran glauben, dass man es bekommen wird, und es dann empfangen.

Ganz so einfach, wie es uns „The Secret“ präsentiert, ist das Wünschen leider nicht. Zur richtigen Anwendung des Gesetzes gehören noch ein paar andere Punkte, denen sich die meisten Menschen erstens gar nicht bewusst sind, und die zweitens nicht immer ganz so leicht umzusetzen sind. Ansonsten würden wohl schon viel mehr Ferraris auf der Straße herumfahren oder gesunde, glückliche Millionäre durch die Gegend rennen! Wenn man aber erst einmal verstanden hat, wie das Gesetz der Anziehung funktioniert, kann man es trotzdem ähnlich einfach einsetzen. Denn tatsächlich benötigst du nur eine einzige Sache, um das Gesetz der Anziehung erfolgreich für dich zu nutzen.

Die Macht unserer Gedanken

Jeder Mensch wurde bei seiner Geburt mit einem machtvollen Werkzeug ausgestattet, das ihm erlaubt, sein Leben nach seinen Vorstellungen zu gestalten: Dem Verstand. In gefühlt jedem zweiten Artikel auf diesem Blog schreibe ich darüber, wie wichtig deine Gedanken sind. Wenn du diesen Artikel fertiggelesen hast, wirst du wissen, wieso ich ständig darauf rumreite. Denn deine Gedanken bestimmen deine Realität. Sie sind das allerwichtigste Werkzeug, das wir haben, um unsere Wirklichkeit zu erschaffen. Unsere Gedanken sind der Anfang unserer Handlungen, welche sich wiederum auf unsere Ergebnisse und damit unser Leben auswirken.

Welche Macht unsere Gedanken über uns haben wurde in der Medizin längst mit dem Placeboeffekt erwiesen: Medikamente ohne Wirkstoff helfen in vielen Fällen genau so effizient gegen Krankheit wie Medikamente mit Wirkstoff – solange der Patient davon ausgeht, ein richtiges Medikament mit Wirkstoff zu nehmen. Unsere Gedanken sind also so machtvoll, dass sie sogar den Körper beeinflussen können!

Jedem Menschen geschieht nach seinem Glauben. Wenn du glaubst, dass du ein Spielball des Lebens bist und nichts an deinen Umständen ändern kannst, dann wird das auch so sein. Wenn du jedoch daran glaubst, dass du mit deinen Gedanken deine Wirklichkeit erschaffen kannst und dich bewusst dafür entscheidest, dein Leben in die Hand zu nehmen und deine Träume zu verwirklichen, dann wird genau das passieren.

Alles ganz einfach…?

Wenn wir unser Leben nach unseren Vorstellungen gestalten wollen, müssen wir also nur unsere Gedanken kontrollieren. Doch was in der Theorie so einfach klingt, gestaltet sich in der Praxis gar nicht so leicht. Wenn du verstehst, dass deine Gedanken deine Realität bestimmen und anfangen möchtest, sie bewusst dazu zu nutzen, um deine Vorstellungen und Wünsche zu realisieren, wirst du auf zwei Challenges stoßen:

1. Zu wissen, was du denkst

Weißt du, was du den ganzen Tag so denkst? Wie viel Prozent deiner Gedanken sind dir überhaupt bewusst? Die meiste Zeit fällt uns ja gar nicht auf, was wir so denken. Um unsere Gedanken kontrollieren zu können, ist daher der erste Schritt, uns dieser überhaupt bewusst zu werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine gute Methode, deine Gedanken zu beobachten, ist die Meditation. Mehr dazu kannst du in diesem Artikel nachlesen.

2. Unbewusste, negative Glaubenssätze

Doch selbst den Meistern der Beobachtung ihrer eigenen Gedanken bleibt ein großer Teil verborgen. Der Grund ist ganz einfach, dass uns gar nicht alle unsere Gedanken bewusst sind – ein sehr großer Teil davon läuft ganz automatisch und unbewusst ab. Diese sogenannten Glaubenssätze bilden sich im Laufe unseres Lebens aufgrund der Erfahrungen, die wir machen, und der Sätze, die uns unser Umfeld – sei es Eltern, Lehrer oder andere Autoritätspersonen – und wir selbst uns immer wieder einreden – so lange, bis wir daran glauben, und sie sich tief in unserem Unterbewusstsein verankern. Diese Glaubenssätze können sowohl positiv und damit hilfreich für dich, als auch negativ und damit behindernd auf deinem Weg sein. Typische Beispiele für negative Glaubenssätze sind Sätze wie „das kann ich nicht“, „darin bin ich nicht gut“, „ich bin nicht gut genug“, „das verdiene ich nicht“ und so weiter. Eine Methode, wie du diese Glaubenssätze aufdeckst und bearbeiten kannst, ist zum Beispiel The Work von Byron Katie*. Das habe ich auch schon im Artikel „Wieso du deine Ziele nicht erreichst“ erwähnt.

Fazit

Nun hast du erfahren, dass du alle deine Wünsche in Erfüllung gehen lassen kannst, indem du das Gesetz der Anziehung für dich nutzt und deine Gedanken darauf ausrichtest, was du dir erschaffen möchtest. Im zweiten Artikel dieser Serie schauen wir uns im Detail an, wie der Prozess des Manifestierens funktioniert und wie du mit Hilfe deiner Gedanken alles in dein Leben ziehen kannst, das du dir wünscht. Darin bekommst du eine handfeste Anleitung mit vier Schritten, wie du das Gesetz der Anziehung für dich nutzt. Hier findest du diesen Artikel. Im dritten Artikel gehe ich auf die häufigsten Fehler ein, die beim Manifestieren passieren können.

 

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