DNX Festival 2019 – was ich dieses Jahr von dem Event mitnehmen konnte

DNX Festival 2019 – was ich dieses Jahr von dem Event mitnehmen konnte

Letztes Wochenende war ich wieder auf der DNX – dem Event rund um digitales Nomadentum, Online Unternehmertum und holistischen Lifestyle, bei dem sich jährlich über 1000 digitale Nomaden (und solche, die es werden wollen) treffen. Ein Erfahrungsbericht über die DNX 2019 und was ich davon für mich mitnehmen konnte.

Was ist die DNX?

Die DNX ist eine Mischung aus Meet-up, Festival, Seminar und Konferenz. Sie findet einmal jährlich in Berlin statt – die nächste DNX ist am 23. und 24. Mai 2020 (auf der DNX Homepage findest du mehr Infos darüber und kannst dir sogar schon ein Ticket dafür sichern). Das Mainevent am Samstag besteht aus verschiedenen Keynote Talks über Themen wie ortsunabhängiges Reisen, Freiheit, Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität. Dieses Jahr waren zum Beispiel Tobias Beck, Nick Martin, Bastian Barami, Ellen Michels oder Yvonne Schönau dabei. Am Sonntag gibt es dann den Workshop Tag, wo viele dieser Themen in kleinen Gruppenworkshops vertieft werden. Außerdem gibt es die Tage vor dem Wochenende immer ein buntes Rahmenprogramm aus verschiedenen Pre-Events, die perfekt sind um sich mit anderen Besuchern zu vernetzen und wo man die interessantesten Personen kennenlernt.

Das war die DNX 2019

Ich war bereits letztes Jahr auf der DNX und war total geflashed von all den Menschen, die ich dort kennengelernt habe und von der unglaublichen Energie, die mir das Event gegeben hat. Mehr über die DNX 2018 und darüber, wieso ich direkt im Anschluss daran meinen Job gekündigt habe, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Daher war für mich klar, dass ich auch dieses Jahr wieder mit dabei sein würde. Dafür bin ich sogar extra aus Asien nach Berlin gereist! Allerdings muss ich zugeben, dass ich mir nicht ganz sicher war, ob mich die DNX auch dieses Jahr wieder so sehr begeistern würde wie letztes Jahr. Einerseits hatte ich jetzt natürlich schon eine gewisse Erwartungshaltung, andererseits habe ich mich in diesem Jahr auch persönlich weiterentwickelt und war seither auch schon auf zahlreichen anderen coolen Events, beispielsweise dem Seminar „Die Kunst dein Ding zu machen“ von Christian Bischoff und bei „Unleash the power within“ von Tony Robbins. Tatsächlich aber hat mich die DNX 2019 nicht enttäuscht, sondern war noch einmal eine Draufgabe zu letztem Jahr.

It’s all about the people

Ich habe letztes Jahr auf der DNX viele liebe Menschen kennenlernen dürfen, mit denen ich auch nach dem Event in Kontakt geblieben bin. Einige davon habe ich seither irgendwo auf der Welt wieder getroffen, mit anderen habe ich mich über Social Media immer wieder mal ausgetauscht. Fast alle davon habe ich nun auf der DNX 2019 wiedergetroffen – und die Freude darüber war groß! Tatsächlich fühle es sich an wie bei einem Klassentreffen, plötzlich alle wieder zu sehen, die man vor einem Jahr in genau dem selben Rahmen kennengelernt hat. Es wurden Umarmungen ausgetauscht, Fotos gemacht und sich gegenseitig auf den neuen Stand gebracht. Besonders spannend war es, zu hören, was sich im Leben der anderen seit der DNX letztes Jahr verändert hat: So gut wie alle haben eine mega krasse Entwicklung seither durchgemacht – sei es, weil sie (so wie ich) ihren Job gekündigt und sich selbstständig gemacht haben, nun den Traum vom digitalen Nomadentum leben, sich ineinander verliebt haben (ja, auch ein DNX-Pärchen haben wird dabei :D) oder weil sie einen neuen örtlichen Lebensmittelpunkt gefunden haben.

DNX Festival 2019 – was ich dieses Jahr von dem Event mitnehmen konnte
© Ruben Hornberger

Neue, ehrliche Connections

Aber nicht nur mit altbekannten DNXies hatte ich einige wunderschöne Begegnungen: Auch unter denjenigen, die ich neu kennenlernen durfte, waren einige dabei, mit denen ich auf Anhieb resoniert habe und deren Geschichte und Persönlichkeit mich sehr inspiriert. Was mir bei einem Event wie der DNX besonders imponiert ist, wie offen, herzlich und wertfrei die Menschen sind, die sich dort treffen. Dort sind Menschen, die dir in die Augen schauen, dir Fragen stellen und ehrlich an einer Antwort interessiert sind. Die zuhören, aber sich genauso auch selbst öffnen können. Die keine Angst davor haben, sich verletzlich zu zeigen und Schwächen zuzugeben. Die dir signalisieren: Du bist gut so, wie du bist. Und die wissen, dass wir im Grunde alle Eins sind und dass wir alle die gleichen Unsicherheiten und Ängste haben – egal, wie souverän und selbstsicher wir uns im Außen geben. Eine erfrischende Abwechslung in unserer heutigen Welt, bei der es oftmals nur darum geht, uns von unserer besten „Instagram“-Seite zu zeigen – vor allem, wenn wir jemanden neu kennenlernen…

Zeit zu reflektieren

Die DNX 2019 war für mich vor allem auch eine gute Gelegenheit, mir einmal vor Augen zu führen, was sich im letzten Jahr eigentlich bei mir getan hat. Vor einem Jahr saß ich noch hier, frisch aus meinem Vollzeitjob raus, hatte gerade erst diesen Blog gestartet und einen 20-Stunden-Job angenommen, um genug Geld zu verdienen, damit ich meine Lebenserhaltungskosten decken konnte, während ich dabei war meinen Blog größer zu machen. Heute, nur ein Jahr später, bin ich selbstständig und habe mehr Aufträge, als ich zeitmäßig eigentlich annehmen wollte, habe keinen festen Wohnsitz mehr und lebe seit einem halben Jahr den digitalen Nomaden Lifestyle. Tatsächlich wurde mir erst in den Tagen der DNX bewusst, dass ich nun eigentlich genau das Leben lebe, das ich vor einem Jahr an anderen noch so bewundert habe. Und dass es höchste Zeit ist, dafür einmal dankbar zu sein!

Eine Erkenntnis

Gleichzeitig war die DNX 2019 aber auch die Gelegenheit für mich, einmal aus dem täglichen Hamsterrad an Arbeit rauszuzoomen und mich zu fragen, was vielleicht nicht so läuft, wie ich mir das ursprünglich so vorgestellt habe. Und wirklich gibt es da eine Sache, mit der ich noch nicht ganz so zufrieden bin: Meine Hauptmotivation damals meinen Vollzeitjob zu kündigen war: Ich wollte etwas mit mehr Sinn machen, etwas, mit dem ich der Welt was zurückgeben und Menschen helfen kann. Daher habe ich auch diesen Blog und später den Podcast gegründet. Im Moment merke ich aber, dass meine anderen Projekte gerade viel Zeit brauchen, sodass für meine Projekte rund um Roadtrip Leben kaum noch Zeit und Energie übrig bleibt. Beispielsweise komme ich seit Monaten kaum mehr dazu, an meinem Buch, das schon in Arbeit ist, zu schreiben, da ich die Zeit einfach für andere Dinge benötige. Daher war die DNX 2019 wieder mal eine schöne Erinnerung daran, wieso ich das mache, was ich mache: Um etwas in der Welt zu verändern, nicht, um von einer Zeit gegen Geld Falle in die nächste zu tappen. Das werde ich in Zukunft bei den Projekten, die ich übernehme, wieder berücksichtigen und mich vor jedem neuen Auftrag ganz genau fragen: Habe ich die Ressourcen dafür bzw. möchte ich diese für dieses Projekt verwenden? Auch das Thema delegieren und Wachstum rückt langsam, aber sicher immer weiter in meinen Fokus.

Fazit

Die DNX 2019 war wieder einmal ein absolutes Highlight. Ich konnte einige alte Bekanntschaften neu aufleben lassen und neue schließen sowie die eine oder andere Erkenntnis ziehen. Es gab einige sehr emotionale Momente – an dieser Stelle möchte ich ein großes Dankeschön an die Organisatoren Yara Joy & Sonic Blue, an alle Speaker, das DNX Team, die freiwilligen HelferInnen und alle anderen, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dieses mega Event zu organisieren, aussprechen. Danke, dass ihr uns auf der DNX zusammenbringt und den Rahmen dafür bietet, dass die Magie des Events wirken kann! Wir sehen uns spätestens nächstes Jahr wieder in Berlin.

 

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