Wie du dein Urvertrauen wieder stärkst, um mit Unsicherheit besser umgehen zu können und für deine Träume loszugehen

Wie du dein Urvertrauen wieder stärkst, um mit Unsicherheit besser umgehen zu können und für deine Träume loszugehen

Gerade in Krisenzeiten wie diesen ist eines ganz wichtig: Ein ausgeprägtes Urvertrauen, also das Vertrauen darauf, dass schon alles irgendwie gut gehen bzw. gut werden wird. In diesem Artikel zeige ich dir, wieso dieses Urvertrauen auch wichtig ist, wenn du deine Träume zur Realität machen willst. Außerdem verrate ich dir, wie du das Vertrauen in die Welt wieder zurückgewinnst, falls es irgendwo auf deinem Lebensweg verloren ging oder du es nie ganz ausgebildet hast.

Was ist Urvertrauen überhaupt?

Der Begriff „Urvertrauen“ kommt aus der Psychologie und bezeichnet das emotionale Vertrauen in sich selbst und seine Fähigkeiten, in andere Menschen sowie in die Welt und das Leben generell. Es ist das Vertrauen darauf, dass schon alles irgendwie gut geht beziehungsweise gut wird – auch in Zeiten von Unsicherheit oder Veränderung.

Unser Urvertrauen wird bereits in sehr früher Kindheit geprägt. Wenn wir als Baby Liebe und Zuneigung erfahren sowie von unserer Bezugsperson gut versorgt und unsere Bedürfnisse wahrgenommen und gestillt werden, entwickeln wir ein ausgeprägtes Urvertrauen.

Doch auch wenn wir als Baby ein starkes Urvertrauen entwickeln konnten, kann es in späterer Kindheit sowie im Erwachsenenalter noch stark angeknackst werden. Ein einschneidendes negatives Erlebnis, das ganz plötzlich passiert und uns absolut machtlos zurücklässt, kann unser Urvertrauen stark erschüttern. Solche Traumata bleiben dann in unserem Unterbewusstsein und wirken sich auf unser Handeln, unsere Beziehungen und unser Glück aus. Wenn du beispielsweise früh einen geliebten Menschen verloren hast, dann kann es sein, dass du (unbewusst) ab diesem Zeitpunkt ständig Angst davor hast, dass wieder etwas Schlimmes passiert und daher überfürsorglich gegenüber deinen Liebsten bist und selbst übervorsichtig durch das Leben gehst.

Wieso ein gesundes Urvertrauen so wichtig ist

Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. Fakt ist: Wir können nicht alles beeinflussen, was in unserem Leben passiert. Das Leben ist ein Fluss. Wenn wir versuchen, gegen den Strom zu schwimmen, wird es anstrengend. Daher müssen wir lernen, mit dem Strom zu schwimmen und alles, was uns entgegenkommt, anzunehmen und darauf angemessen zu reagieren. Wer ein gesundes Urvertrauen hat, der kann sich dem Fluss des Lebens hingeben und weiß: Egal, was passiert, ich kann damit umgehen. Vier Tipps, wie du besser mit Veränderungen umgehen kannst, habe ich dir übrigens in diesem Artikel gegeben.

Ich bin davon überzeugt, dass ein ausgeprägtes Urvertrauen mitunter der Schlüssel zu einem erfolgreichen und glücklichen Leben ist, und zwar aus zwei Gründen:

Um in Krisenzeiten ruhig zu bleiben

Die aktuelle Coronavirus-Krise zeigt uns gerade, was es heißt, wenn wir etwas nicht kontrollieren können. Es herrscht weltweit Unsicherheit und es gibt unzählige Fragen, die noch niemand beantworten kann: Wie lange wird uns das Virus noch beschäftigen? Welche Auswirkungen haben die Maßnahmen kurz- und langfristig auf die Wirtschaft? Wird die Welt jemals wieder so werden wie davor? Spannenderweise haben sich gerade am Anfang die Lager in zwei Teile gespalten: Einerseits gab es Menschen, die voller Panik und Angst waren, was die Situation und die Zukunft betraf, sich mit Klopapier und Nudeln eingedeckt und ihr gesamtes Geld von der Bank abgehoben haben. Andererseits gab es Menschen, die nur das Gute gesehen haben und schon ein verklärtes Bild von einer Zukunft ohne Autos, Flugzeugen, nutzlosem Konsum und anderen Umweltbelastern vor Augen hatten.

Worin unterschieden sich diese Menschen? Letztere hatten vor allem eins, was Ersteren fehlte: Ein ausgeprägtes Urvertrauen. Das Vertrauen darauf, dass aus der Krise etwas Positives hervorgehen würde. Darauf, dass schon alles irgendwie gut werden würde.

Wir halten also fest: Urvertrauen ist wichtig dafür, in Krisenzeiten ruhig und gelassen zu bleiben und sich nicht von Ängsten auffressen zu lassen.

Um für deine Träume loszugehen

Der zweite Grund, wieso ein ausgeprägtes Urvertrauen so wichtig für ein erfülltes Leben ist: Es ist absolut notwendig dafür, um für deine Ziele loszugehen und deine Träume zu realisieren.

Wenn du große Träume hast, kommst du irgendwann an den Punkt, an dem du den Schritt ins Ungewisse wagen und etwas Neues ausprobieren musst. Meistens weißt du zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht, ob das, was du vorhast, wirklich klappen wird. Du brauchst also was? Genau: Das Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten sowie darauf, dass es schon irgendwie gutgehen wird!

Menschen, die kein ausgeprägtes Urvertrauen haben, überdenken jede Entscheidung 100x – und trauen sich am Ende trotzdem nicht, weil sie nicht auf alle offenen Fragen und Unsicherheiten eine Antwort finden konnten. Sie lassen sich von ihren Ängsten, Sorgen und erhöhtem Sicherheitsdenken davon abhalten, ihre Träume zu realisieren und ein wirklich erfülltes Leben zu leben. Sie bleiben lieber in einem Job, der ihnen keinen Spaß macht, aber ein sicheres Gehalt einbringt, als zu kündigen und sich auf die Suche nach ihrer Berufung zu machen. Sie bleiben lieber in einer Beziehung, die nur „ganz okay“ ist, und verpassen damit die Chance ihren absoluten Traumpartner kennenzulernen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du deine Träume verwirklichst, bekommst du übrigens in meinem Buch „Traumleben: Die Route wird berechnet“.

Traumleben: Die Route wird berechnet Buch

Wie du dein Urvertrauen stärken kannst

Nun weißt du also, dass ein starkes Urvertrauen sehr wichtig ist für ein glückliches und erfülltes Leben. Doch was, wenn dein Urvertrauen, aus welchem Grund auch immer, nicht wirklich ausgeprägt ist? Dann ist es höchste Zeit dafür, es zu stärken! Im Folgenden stelle ich dir einige Möglichkeiten dafür vor.

1. Mach dir bewusst, was du alles schon geschafft hast

Ich bin mir sicher, dass du in deinem Leben schon so einige negative Dinge erlebt hast. Und ich bin mir ebenfalls sicher, dass du schon des Öfteren gedacht hast: „Wie soll ich DAS nur schaffen?“ Erinnere dich einmal an diese Momente und Situationen zurück. Egal, wie düster oder aussichtslos dir das Leben damals vorkam – du bist immer noch hier, oder? Das heißt, dass du all das irgendwie gemeistert hast. Feiere dich einen Moment lang dafür! Das nächste Mal, wenn du dich von einer Situation überfordert fühlst, erinnere dich an all das, was du bereits geschafft hast. Dann wird es dir leichter fallen, wieder das Vertrauen zu gewinnen, dass du auch diese Herausforderung meistern wirst und sich alles schon irgendwie zum Guten wenden wird.

2. Erinnere dich daran, wann du das letzte Mal „Glück“ hattest

Egal, wie vorsichtig wir sind: Hin und wieder kommt man einfach in eine Situation, wo man sich im Nachhinein denkt: Puh, gut, dass damals nichts passiert ist. Ich kenne diese Situationen gerade vom Reisen zu genüge. Zum Beispiel, als das Collectivo (Kleinbus) in Peru, in dem ich saß, um ein Haar von einem Lastwagen gerammt und einige Tausend Meter über die Klippe geschoben worden wäre. Oder als ich in Mexiko versehentlich nachts in ein Armenviertel gekommen bin, in dem ich als Tourist alleine auf gar keinen Fall etwas zu suchen hatte.

Bestimmt warst auch du schon das eine oder andere Mal in so einer Situation und hast es heil oder nur mit einem blauen Auge da rausgeschafft. Egal, ob du daran glaubst, dass ein Schutzengel damals auf dich aufgepasst hat oder du einfach nur Glück hattest: Erinnere dich daran, wie oft etwas schon gutgegangen ist, obwohl es auch ganz anders ausgehen hätte können. Und dann vertraue darauf, dass es auch das nächste Mal, wenn du (unwissentlich) in so eine Situation kommst, gutgehen wird.

Damit meine ich natürlich nicht, dass du dich willentlich in Gefahr begeben sollst. Das hätte weniger mit Urvertrauen zu tun, als mit Dummheit. Aber diese Situationen aus deiner Vergangenheit im Gedächtnis zu behalten kann dir helfen, dein Urvertrauen zu stärken.

3. Erinnere dich an die „Engel“ in deinem Leben

Ähnlich zum letzten Punkt gab es bestimmt in deinem Leben auch schon einmal eine Situation, in der du Hilfe benötigt hast und ganz plötzlich jemand da war und dir geholfen hat. Das kann eine dir nahestehende oder bekannte Person gewesen sein oder sogar jemand völlig Fremdes. Gerade auf meinen Solo-Reisen waren oft wie aus dem Nichts wildfremde Menschen da, die mir geholfen haben, wenn ich krank wurde oder in eine blöde Situation geriet. Und zwar komplett ohne Gegenleistung, einfach nur aus Nächstenliebe. Diese „Engel“ haben dazu beigetragen, dass ich heute voller Vertrauen bin, wenn ich irgendwohin reise und mir insgeheim immer denke: Auch, wenn (alleine) reisen immer etwas Risiko beinhaltet: Wenn es wirklich draufankommt, bin ich mir inzwischen sicher, dass ich nicht alleine sein werde, sondern Hilfe vom Universum geschickt bekomme.

4. Glaube daran, dass du geführt wirst

Ich glaube, dass einer der Hauptgründe, wieso Menschen gläubig sind (egal, welcher Religion sie sich zugehörig fühlen), ist: Ihr Glaube gibt ihnen Halt in schwierigen Zeiten und hilft ihnen dabei, ihr Urvertrauen zu stärken. Denn wenn wir zum Beispiel daran glauben, dass unser Leben von Gott geführt ist, dann können wir auch in schwierigen Zeiten, wenn wir zum Beispiel mit Schicksalsschlägen kämpfen, darauf vertrauen, dass Gott schon einen Plan hat für uns und alles aus einem bestimmten Grund passiert.

Auch, wenn du dich keiner bestimmten Religion zugehörig fühlst, kannst du daran glauben, dass du vom Universum oder wem auch immer geführt wirst. In diesem Artikel habe ich mir beispielsweise Gedanken darüber gemacht, ob es so etwas wie einen Seelenplan gibt und unser Leben bereits vor unserer Geburt geplant wurde. Wenn dich dieses Thema interessiert und du mit Spiritualität etwas anfangen kannst, kann ich dir auch sehr das Buch „Mutige Seelen“* ans Herz legen: Darin wird die Lebensgeschichte von zehn Menschen geschildert, die mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen haben und die in Channeling-Sitzungen erfahren, dass und aus welchen Gründen sie genau diese schweren Schicksalsschläge wie Unfälle, Todesfälle oder Krankheit bereits vor ihrer Geburt bewusst für dieses Leben geplant haben.

5. Erde dich (raus aus dem Kopf, rein ins Herz)

Vielleicht hast du schon einmal von dem Begriff der Erdung gehört. Manche Menschen (ich gehöre da zum Beispiel dazu) haben aus spirituellem Sinne eine schlechte Bodenhaftung: Sie befinden sich viel zu oft in ihrem Kopf, anstatt in ihrem Körper. Dabei ist eine gute Erdung sehr wichtig für unsere menschliche Erfahrung.

Auch, wenn du mit Spiritualität wenig anfangen kannst, kennst du das vielleicht von dir selbst oder anderen Menschen: Manchmal „verkopfen“ wir uns viel zu sehr und machen aus einer Mücke einen Elefanten oder steigern uns zu sehr in etwas hinein. Dann hilft es sehr, sich bewusst zu „erden“ oder, anders ausgedrückt, raus aus dem Kopf, rein ins Herz zu kommen.

Dabei hilft dir alles, was dich deinen Körper so richtig spüren und/oder dich mit der Natur verbinden lässt. Gute Möglichkeiten zur Erdung sind zum Beispiel Atemübungen, in der Natur spazieren gehen, sich beim Sport so richtig auszupowern bis du jeden Muskel und deinen Herzschlag so richtig spürst oder dich einfach unter die eiskalte Dusche zu stellen.

Eine gute Erdung hilft dir dabei dein Urvertrauen zu entwickeln. Das hat etwas mit deinem Energiezentrum zu tun, welches wir im nächsten Punkt besprechen werden.

6. Öffne dein Wurzelchakra

Falls du bisher noch gar nichts mit Spiritualität am Hut hattest und dir jetzt denkst „Oh mein Gott, noch mehr Esoterik“: Halte durch! Oder überspringe diesen Punkt und mache bei Punkt 7 weiter 😉

Wenn dein Urvertrauen stark angeknackst ist, ist in vielen Fällen dein Wurzelchakra blockiert. Vielleicht bist du mit der Chakrenlehre schon vertraut, wenn nicht: Aus energetischer Sicht besteht dein Körper nicht nur aus physischen Teilen, sondern auch aus einem Energiefeld, das über bestimmte „Austauschpunkte“ mit dem physischen Körper kommuniziert – den Chakren. Da ich leider kein Chakren-Profi bin, sondern mich nur am Rande damit auskenne, werde ich auf meinem Blog nicht im Detail auf die Chakren eingehen. Wenn du dich dafür interessierst, kann du dich aber zum Beispiel hier darin einlesen.

Wenn dein Wurzelchakra tatsächlich blockiert ist, kannst du diese Blockade lösen und das Chakra wieder öffnen. Danach fließt deine Energie wieder frei durch und dein Urvertrauen sollte automatisch stärker werden. Wenn du möchtest, kannst du dafür eine Energetikerin aufsuchen. Es gibt verschiedene Methoden, die du auch selbst probieren kannst, beispielsweise eine Chakren-Meditation.

7. Löse deine Traumata auf

Der letzte Punkt, der dir dabei hilft dein Urvertrauen wieder herzustellen, ist: Löse die Traumata auf, die dazu geführt haben, dass dein Urvertrauen einen Knick bekommen hat. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, solche Traumata aus dem Unterbewusstsein zu löschen bzw. sie aufzuarbeiten. Ich persönlich nutze dafür sehr gerne schamanische Arbeit. Genauso kannst du aber auch mit klassischen Psychotherapeuten oder Coaches arbeiten. Eine andere Methode ist zum Beispiel Theta-Healing, die uns die liebe Sandrina in einem Gastartikel letzte Woche vorgestellt hat. Ich rate dir, dich zur Traumata-Auflösung in professionelle Hände zu begeben, damit du nicht mehr Schaden durch deine Arbeit anrichtest als Nutzen.

Fazit

Ein gesundes Urvertrauen ist wichtig, um in Krisenzeiten gelassen zu bleiben, gut mit Veränderungen umgehen zu können und für deine Träume loszugehen. Unser Urvertrauen wird bereits als Baby ausgeprägt, kann jedoch jederzeit durch verschiedene Traumata, die wir erleiden, Risse bekommen. Es gibt verschiedene Methoden, um dein Urvertrauen zu stärken. Sieben davon habe ich dir in diesem Artikel vorgestellt.

 

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2 Kommentare

  1. Danke für diesen wundervollen Beitrag – ich bin gerade dabei, für meine Träume loszugehen und dabei helfen mir deine Beiträge wirklich sehr!

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