Wieso die Krise ein Katalysator für spirituelles Erwachen ist & wie du anderen dabei helfen kannst

Wieso die Krise ein Katalysator für spirituelles Erwachen ist & wie du anderen dabei helfen kannst

Ich habe bereits in zwei Artikeln darüber geschrieben, wieso ich persönlich die Coronavirus-Krise als Chance für uns Menschen sehe sowie darüber was die spirituelle Bedeutung davon ist und was du tun kannst, damit wir als Menschheit unsere Lektion lernen. In diesem Artikel möchte ich genauer erklären, wieso durch die Krise gerade noch mehr Menschen noch schneller spirituell Erwachen als davor und wie du anderen dabei helfen kannst, wenn du selbst bereits „erwacht“ bist.

Was bedeutet spirituelles Erwachen?

Was genau ich unter spirituellem Erwachen verstehe und an welchen 10 Anzeichen du erkennst, dass du gerade dabei bist spirituell zu erwachen, habe ich bereits vor einiger Zeit in diesem Artikel beschrieben. Daher werde ich hier nicht mehr im Detail darauf eingehen. Bitte schau dir den genannten Artikel bzw. die Podcastfolge dazu an, wenn du noch nicht weißt, was „spirituell erwachen“ bedeutet.

Eine Zusammenfassung davon, was Spiritualität für mich bedeutet und worin sich Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität unterscheiden, findest du hier.

Warum die Krise ein Katalysator für spirituelles Erwachen ist

Schon seit Jahren wächst der Anteil an Menschen, die sich für Spiritualität (abseits von Religion) interessieren und beginnen sich die großen Fragen des Lebens zu stellen. Wenn man sich die steigende Anzahl an Selbsthilfebücher, Podcasts und Webseiten zu Themen wie Persönlichkeitsentwicklung & Spiritualität ansieht, stellt man schnell fest: Immer mehr Menschen beginnen sich mit „alternativen“ Themen zu beschäftigen, Dinge zu hinterfragen und achtsamer mit sich, unserem Planeten und allen Lebewesen darauf umzugehen.  Und ich finde es großartig! Bin ich doch vor rund drei Jahren selbst auf diesen Zug aufgesprungen.

Wenn man erst einmal durch diese Tür durchgegangen ist, ist der Weg zurück quasi unmöglich. Doch auch wenn es in unserer Spiritualitäts- & Persönlichkeitsentwicklungs-„Bubble“ oftmals so aussieht, als würde sich inzwischen schon jeder damit beschäftigen: Noch sind wir Menschen damit eindeutig in der Minderheit. Seit der Coronavirus-Krise beobachte ich jedoch, dass sich die Zahl der Menschen, die plötzlich bewusster werden, schneller ansteigt als zuvor. Ich habe mich gefragt: Warum ist das so? Meine Erklärungsversuche dafür:

1. Wir werden gerade gezwungen, hinzuschauen

Die Coronavirus-Krise hat uns plötzlich dazu gezwungen, die Augen aufzumachen und hinzuschauen: Unser Alltag hat sich von einem Tag auf den anderen verändert, viele Menschen haben ihren Job verloren, Beziehungen werden auf die Probe gestellt,… Viele Themen, die wir davor noch von uns weggeschoben haben, lassen sich nun nicht mehr wegdrücken und wir MÜSSEN uns damit beschäftigen. Außerdem betrifft uns die Krise ALLE -wir können die Verantwortung also nicht mehr so einfach wegschieben oder sagen „die anderen werden es schon richten“.

2. Alternativen Möglichkeiten wird plötzlich eine Chance gegeben

Gleichzeitig funktionieren viele unser bisherigen Lösungsstrategien in dieser Krise nicht mehr. Ein Beispiel: Wenn uns unser Partner früher getriggert hat, da er uns den Spiegel vorgehalten hat (mehr dazu kannst du in diesem Artikel lesen), sind wir dem Thema, das da in uns war und an die Oberfläche wollte, entkommen, indem wir unserem Partner einfach eine Zeit lang aus dem Weg gegangen sind und uns zum Beispiel mit einer Freundin getroffen haben zur Ablenkung. Nun geht das wegen Quarantäne, Ausgangsbeschränkungen und Social Distancing plötzlich nicht mehr und wir sind gezwungen, den Konflikt mit dem Partner „auszusitzen“ und durchzuarbeiten.

Das Gleiche gilt für jedes Thema, das im Moment so hochkommt. Seit der Coronaviruskrise sind die Suchanfragen auf meinem Blog für Themen wie Meditation um ein Vielfaches gestiegen. Genau aus dem Grund: Weil den Leuten plötzlich ihre bisherigen Bewältigungsstrategien (ausgehen und mit Alkohol wegschwemmen, mit Freunden treffen und ablenken, …) weggenommen wurden und sie sich nun nach Alternativen umsehen müssen. Und vielleicht kennst du das auch: Wenn man richtig verzweifelt ist, probiert man alles aus, wovon man gehört hat, dass es vielleicht helfen könnte – auch wenn man es bisher als Bullshit abgetan hat, oder?

3. Die Menschen beginnen kritisch zu denken und zu hinterfragen

Als nächsten Schritt beginnen viele Menschen plötzlich etwas zu tun, was sie jahrelang vergessen haben: Ihren Verstand zu benutzen, alles, was sie so hören und lesen kritisch zu hinterfragen und in sich reinzuspüren, was sich für sie wahr und richtig anfühlt. Immer mehr Menschen fangen an, nicht mehr blind alles zu glauben, was uns die Medien, Politiker, Ärzte usw. da draußen einreden, sondern die Dinge kritisch zu hinterfragen. Sehr eindrucksvoll zeigt das zum Beispiel die kritische Dokumentation „Out of Shadows“, die vor kurzem auf YouTube veröffentlicht wurde und innerhalb von nur drei Tagen schon 4,6 Millionen Views bekam.

4. Die Menschen suchen nach Antworten

Als nächsten Schritt, wenn sie plötzlich anfangen nicht mehr blind alles zu glauben, sondern jede Information zu hinterfragen, stellen die Menschen dann fest: Die aktuelle Krise wirft Fragen auf, die uns niemand im Außen beantworten kann. Weder die Regierungen noch die Ärzte noch die Forscher usw. Dabei hätten wir es doch so gerne, dass uns jemand erklärt, was das gerade alles zu bedeuten hat und wie es sich auf unsere Zukunft auswirken wird, oder? Was also tun wir?

Wir beginnen die Antwort in etwas Höherem zu suchen: In Gott oder, wenn wir uns auf den spirituellen Weg begeben so wie ich ihn verstehe, vielleicht sogar in uns selbst. Wir richten den Blick weg von menschgemachten Institutionen hin zu etwas, das größer ist als wir Menschen. Wir fangen an, uns wieder an unsere eigene innere Weisheit und Wahrheit zu erinnern – daran, wer wir sind, wo wir herkommen und wozu wir hier sind. Wir erwachen.

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Was du tun kannst, um anderen Menschen helfen zu erwachen

Du bist selbst bereits „spirituell erwacht“ und möchtest anderen Menschen dabei helfen ebenfalls zu erwachen? YES! Hier ist, was du tun kannst, um den Menschen dabei zu helfen aufzuwachen, die noch schlafen:

1. Mind your own business

Was der Menschheit spirituell gesehen gerade am meisten hilft ist, wenn jeder Mensch seinen eigenen „emotionalen Keller“, wie Laura Malina Seiler das so schön nennt, aufräumt. Denn wir alle haben unsere negativen Glaubenssätze, Traumata usw., die tief in uns schlummern und noch nicht aufgelöst wurden. Diese Arbeit ist auch nie zu Ende, solange wir auf der Welt sind. Außerdem solltest du dich fragen: Lebst du wirklich dein Potential? Bist du zu 100% mit deinem Leben und dem, was du auf der Welt bewirkst, zufrieden? Oder gibt es irgendwo noch Optimierungspotential? Denn ich finde, wir sind es der Erde „schuldig“, das auszuleben, wozu wir hier auf der Welt sind!

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In diesem Artikel habe ich bereits Schattenarbeit und deine Berufung zu finden und zu leben als die zwei Hauptpunkte aufgezählt, wie du spirituell gesehen der Menschheit gerade helfen kannst, das Beste aus der Coronaviruskrise zu machen. Abgesehen davon gibt es noch einen wichtigen Punkt:

2. Halte deine Energie & Schwingung hoch

Das zweite, was du tun kannst, um anderen Menschen beim Erwachen zu helfen, ist: Deine Energie bzw. Schwingung hochzuhalten. Denn immer wenn es dir gelingt, in einem Zustand der Liebe, Freude und Dankbarkeit zu sein, sendest du diese Energie auch ins Feld hinaus und trägst dazu bei, dass sich die Schwingung auf der Erde automatisch erhöht. Damit erleichterst du es anderen Menschen, ebenfalls höher zu schwingen und damit den Erwachens-Prozess anzustoßen.

Jeder Mensch hat dabei seine eigenen Strategien, wie er seine Schwingung erhöht. Mir hilft es sehr an meinem Herzensprojekt zu arbeiten und zB Artikel wie diesen hier zu schreiben, zu meditieren, mich mit Menschen auszutauschen, die mir guttun, etwas Inspirierendes zu lesen oder inspirierende Podcasts zu hören etc.

Also, auch wenn es komisch klingt: Wenn du nichts „tust“, sondern „einfach“ darauf achtest, dass es dir selbst gut geht und du hoch schwingst, tust du am meisten dafür, um anderen Menschen zu helfen.

Wie du auch an den Tagen, die einfach scheiße sind (keine Sorge, solche Tage haben wir alle mal!) wieder in eine höhere Schwingung kommst, habe ich übrigens in diesem Artikel beschrieben: Wie du deine Energieschwingung erhöhst, wenn du einen schlechten Tag hast.

3. Lebe deine Wahrheit

Die beiden ersten Punkte reichen völlig aus, um anderen Menschen dabei zu helfen, spirituell zu erwachen und dazu beizutragen, dass wir die Chance in der Krise nutzen, um eine neue, bessere Welt zu erschaffen. Wenn du darüber hinaus noch das Bedürfnis hast etwas zu tun, empfehle ich dir Folgendes: Lebe deine Wahrheit und teile deine Gedanken mit anderen Menschen. Gerne kannst du auch meine Gedanken, wenn diese mit dir resonieren, mit anderen teilen und zum Beispiel den Link zu diesem Blogartikel weiterleiten. Dadurch kannst du in anderen Menschen „Samen“ pflanzen dafür, ebenfalls zu erwachen, die dann reifen können.

Achtung: Mach aber keinesfalls den Fehler, den ich am Anfang begangen habe und belehre dein Umfeld! Niemand wird gerne belehrt. Außerdem sind viele Menschen (noch) nicht „reif“ dafür, spirituell zu erwachen, und für manche Menschen ist jetzt auch nicht der Zeitpunkt dafür (oder überhaupt nie in diesem Leben, das sie sich ausgesucht haben). Das ist ebenfalls völlig okay und das dürfen wir akzeptieren. Lebe und benenne gerne deine Wahrheit, aber respektiere auch die Wahrheit anderer, ohne sie von etwas überzeugen zu versuchen.

An dieser Stelle möchte ich auch noch kurz erwähnen, dass nicht jeder Mensch „spirituell erwachen“ und sich bewusst verhalten muss, damit es Auswirkungen auf die Erde und unsere Zukunft hat. Dafür reicht es, wenn wir den „Tipping Point“ erreichen, also die kritische Masse. Außerdem ist niemand von uns perfekt und das sollte auch nicht der Anspruch sein. Aus Liebe zu handeln ist immer ein guter Wegweiser.

4. Visualisiere die für dich perfekte Welt

Noch etwas, was du machen kannst, ist dir die (in deinen Augen) perfekte neue Welt zu visualisieren. Wie möchtest du, dass die Welt nach Corona ist? Wie sollen wir Menschen zukünftig mit uns gegenseitig, dem Planeten und all seinen Lebewesen umgehen? Was sollen die Lehren sein, die wir aus der Krise ziehen? Was wünscht du dir für die Zukunft? Du kannst einfach die Augen schließen und dir all das vorstellen. Oder du schreibst es auf, malst ein Bild, erstellst ein Visionsboard, bindest es in deine Meditation ein, …

Wenn du das Gesetz der Anziehung kennst und nutzt, dann weißt du, dass all das, woran wir glauben, Realität wird. Wenn wir etwas für die gesamte Erde und uns als Kollektiv manifestieren wollen, gilt: Alles, woran die Mehrheit der Menschen glaubt und wofür die Mehrheit der Menschen hinarbeitet (bewusst oder unbewusst!), wird Realität. Mehr zum Thema Manifestieren und Visualisieren kannst du in der 3-teiligen Artikelserien zum Gesetz der Anziehung nachlesen.

Fazit

In diesem Artikel hast du erfahren wieso die aktuelle Krise rund um Coronavirus gerade vielen Menschen dabei hilft spirituell zu erwachen und wie du anderen Menschen und der Menschheit im Gesamten dabei helfen kannst. Wenn du den Artikel bis hierher gelesen hast, gehe ich davon aus, dass du selbst schon spirituell erwacht bist.

Dann möchte ich dir zum Schluss noch eins auf den Weg geben: Auch, wenn es sich manchmal so anfühlt, als wärst du (noch) der oder die Einzige Wache in einer Welt voller schlafenden bzw. schlafwandelnder Menschen: Du bist nicht alleine! Wir sind bereits viele und wir werden immer mehr. Lass uns miteinander vernetzen! Gerne kannst du mir schreiben (per E-Mail, unter diesem Artikel oder auf Instagram unter @roadtripleben).

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