Wie ich als digitale Nomadin Arbeit & Reisen verbinde

Wie ich als digitale Nomadin Arbeit & Reisen verbinde

Die liebe Christin alias Frau Wanderlust hat zu einer Blogparade zum Thema „Arbeit und Reisen verbinden“ aufgerufen. Da ich mir dachte, dass dies vielleicht für den einen oder anderen von euch interessant sein könnte, teile ich in diesem Artikel meine persönliche Geschichte und ein paar Tipps für all diejenigen unter euch, die ebenfalls gerne digitale Nomaden werden möchten.

Digitale WAS, bitteschön?

Vielleicht hast du schon einmal von digitalen Nomaden gehört. Das sind Unternehmer, Freelancer oder Angestellte, die ortsunabhängig arbeiten: Sie brauchen für ihre Arbeit nur ihren Laptop und eine Internetverbindung (sie arbeiten also „digital“). Da sie meist ihre Arbeit mit dem Reisen verbinden und/oder öfter den Ort wechseln, an dem sie leben, werden sie als „Nomaden“ bezeichnet. Gefühlt werden es immer mehr, die sich den Lebensstil eines digitalen Nomaden erfüllen (möchten).

Meine Geschichte

Seit Frühling/Sommer 2018 bin ich selbstständig, seit September 2018 verbinde ich meine Arbeit mit dem Reisen und bin als digitale Nomadin in der Welt unterwegs. Dabei hat mich mein Weg bereits nach Mexiko, Salvador, New York, Bali, Singapur, Kuala Lumpur, Berlin, Kroatien, Peru, Ecuador und Australien geführt.

Ich habe in den letzten Monaten auf den Galapagos Inseln mit Robben gespielt, mich vom Machu Picchu in Peru verzaubern lassen, bin beim Surfen auf Bali ordentlich durchgewaschen worden und beim Tony Robbins Event in New York über glühende Kohlen gegangen. Das alles wäre nicht möglich gewesen, wenn ich immer noch in meinem Vollzeitjob mit fünf Wochen Urlaub im Jahr sitzen würde.

Wie bin ich zur digitalen Nomadin geworden?

Tatsächlich hatte ich zuerst gar nicht das Ziel, digitale Nomadin zu werden. Als ich Anfang 2018 meinen Vollzeitjob gekündigt habe, war meine Motivation eine ganz andere: Ich wollte etwas machen, womit ich anderen Menschen helfen und die Welt ein Stück weit besser machen könnte. Schnell war die Idee für Roadtrip Leben geboren: Ich wollte anderen Menschen zeigen, dass sie ihr Leben selbst in der Hand haben und sie dazu ermutigen, für ihre Träume loszugehen.

Gleichzeitig war mir jedoch auch klar, dass man von einem Blog alleine (erstmal) nicht leben kann. Daher suchte ich mir zuerst einen Teilzeitjob, der mir genügend Geld einbrachte, um nebenher Roadtrip Leben aufzubauen. Noch im Probemonat meines neuen Teilzeitjobs fuhr ich nach Berlin zur DNX, dem größten digitale Nomaden Festival im deutschsprachigen Raum. Dort lerne ich erstmals das Konzept des digitalen Nomadentums kennen. Ich hatte davor zwar schon davon gehört, konnte aber noch nicht viel anfangen damit.

Nach dem Event wusste ich plötzlich: Das will ich auch! Daraufhin fuhr ich nach Hause, kündigte meinen Teilzeitjob und gründete meine eigene, ortsunabhängige Werbeagentur. Die ganze Geschichte kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Arbeiten digitale Nomaden eigentlich auch?

Für viele, die mir auf Instagram folgen und meine Fotos mit der Kokosnuss unter Palmen am weißen Sandstrand sehen, sieht es so aus, als würde ich das Traumleben schlechthin haben und den ganzen Tag nur am Chillen sein. Und ja, ich möchte mich keinesfalls beschweren: Ich liebe mein Leben und ich bin unglaublich dankbar dafür, dass ich es geschafft habe, mir ein ortsunabhängiges Unternehmen aufzubauen und damit um die Welt zu reisen.

Aber was die meisten meiner Follower nicht sehen: Ich habe, genau wie sie, einen Vollzeitjob. Auch wenn ich am anderen Ende der Welt sitze und den Traumstrand vor der Haustüre hab: Die meiste Zeit verbringe ich unter der Woche tatsächlich vor dem Laptop und nicht am Strand. Mehr über die Schattenseiten des digitalen Nomadentums, die irgendwie niemand sieht, habe ich übrigens in diesem Interview mit OnlineMarketing.de erzählt.

Wieso das Reisen als digitale Nomadin anders ist

Auf meinen früheren Reisen habe ich in Hostels geschlafen und das typische Backpacker-Life gelebt: Einfach in den Tag hineingelebt, viel Sightseeing und die typischen Touri-Dinge gemacht, gefeiert und am Strand gelegen. Außerdem bin ich alle paar Tage wieder weitergereist, um einen neuen Ort zu entdecken.

Heute sieht mein Reisen ganz anders aus: Ich übernachte kaum noch in Hostels, sondern buche mir lieber ein Airbnb, in dem ich gutes Internet, mein eigenes Reich und einen Schreibtisch habe. Außerdem bleibe ich viel länger an einem Ort – manchmal wochen- oder monatelang. Statt ein typischer Tourist zu sein versuche ich vielmehr, einen Alltag aufzubauen: Unter der Woche arbeite ich, am Wochenende fahre ich an den Strand oder sehe mir die Umgebung an.

Mehr über die Evolution meines digitalen Nomadenlebens habe ich in dem Artikel „Reisen alleine macht dich nicht glücklich“ beschrieben.

Ist das digitale Nomadentum für jedeN etwas?

Viele Leute träumen von dem Leben, das ich führe. Und auch wenn ich es liebe, würde ich nicht unbedingt behaupten, dass das digitale Nomadentum für jedeN etwas ist. Denn auch wenn es viele Möglichkeiten gibt, online Geld zu verdienen: Sich ein ortsunabhängiges Unternehmen aufzubauen oder Freelancekunden zu finden benötigt Zeit und Energie. Ebenso kostet es Kraft, immer unterwegs zu sein und sich ständig neu an einem Ort zurechtfinden zu müssen. So ist das digitale Nomadentum ein ständiger Balanceakt zwischen arbeiten und Geld verdienen sowie reisen, entdecken und genießen. Die meisten digitalen Nomaden machen, so wie ich, anfangs den Fehler, zu schnell unterwegs zu sein, weil sie möglichst viel sehen möchten. Nach einigen Monaten ist dann plötzlich die Luft raus und sie merken, dass sie langsamer reisen müssen.

Wenn es dir hauptsächlich darum geht zu reisen und die Welt zu entdecken, dann würde ich dir lieber raten: Spar dir ein wenig Geld an, kündige deinen Job und gehe auf Weltreise – so lange, wie das Geld reicht. Vielleicht kannst du dir unterwegs auch durch Gelegenheitsjobs etwas dazuzuverdienen. So bist du viel flexibler, kannst schneller reisen und dich wirklich voll und ganz aufs Entdecken konzentrieren.

Wenn du jedoch langfristig einen ortsunabhängigen Lebensstil anstrebst, ist das digitale Nomadentum eine wunderbare Möglichkeit, dir ein Leben abseits vom 9-5 Hamsterrad aufzubauen.

Wie starte ich ins digitale Nomadentum?

Wenn du nun Lust darauf bekommen hast, selbst digitaler Nomade zu werden, empfehle ich dir Folgendes:

  • Mach mit bei der Online DNX 2020! Die DNX ist ein Online Festival für Digitale Nomaden und solche, die es werden wollen. Durch die Geschichten der Gründer und digitalen Nomaden der ersten Stunde Yara Joy (Feli Hargarten) und Sonic Blue (Marcus Meurer) sowie zahlreicher anderer Digitalen Nomaden wirst du auf jeden Fall unglaublich viel Inspiration dafür bekommen, wie es auch dir gelingen kann, ein ortsunabhängiges Leben aufzubauen. Speaker wie Laura Malina Seiler, Tobias Beck u.v.m. geben dir das Handswerkszeug, um voll durchzustarten.
    In diesem Beitrag und in diesem Beitrag habe ich bereits meine Erfahrungen auf der DNX dir geteilt. Dieses Jahr findet die DNX aufgrund der aktuellen Situation das erste Mal online statt – du kannst also jederzeit und von überall auf der Welt teilnehmenHier* findest du alle Infos & Tickets für die Online DNX 2020*.
  • Hol dir mein Buch „Traumleben: Die Route wird berechnet“! In drei Schritten erfährst du darin, was dich bisher noch davon abhält, dein Traumleben zu leben, was dich voranbringt und wie du endlich in die Umsetzung kommst. Perfekt, um alle mentalen Blockaden auf dem Weg ins digitale Nomadentum zu lösen.

Traumleben: Die Route wird berechnet Buch

  • Hol dir meinen Guide zu deinem Onlinebusiness! Darin erfährst du, welche Möglichkeiten du hast, online Geld zu verdienen. Außerdem beantworte ich die häufigsten Fragen zum ortsunabhängigen Arbeiten (zB „Kann man mit einem Blog Geld verdienen?“ oder „Wie hebe ich mich von der Konkurrenz ab?“) und verrate dir meine 6 Tipps und Learnings aus den vergangenen Jahren.

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