Wieso deine Träume zu leben & deinen Herzensweg zu gehen nicht immer leicht ist

Wieso deine Träume zu leben & deinen Herzensweg zu gehen nicht immer leicht ist

Ich ermutige dich ja immer dazu, groß zu träumen, für deine Träume loszugehen sowie deine Berufung zu finden und zu leben. Heute möchte ich jedoch einmal ehrlich zu dir sein: Das ist gar nicht immer so leicht! Denn auch wenn du deinem Herzen folgst, ist nicht immer alles easy. Wieso das so ist (und wieso es sich trotzdem lohnt) verrate ich dir in diesem Artikel.

Worum es geht

Wenn du mir schon länger folgst, hast du vielleicht das Gefühl: Bei Anna hat das alles so reibungslos geklappt: Sie hat gekündigt, sich selbstständig gemacht, konnte sofort davon leben und reist seither um die ganze Welt… Inspiriert davon traust du dich dann ebenfalls endlich, groß zu träumen und für deine Träume loszugehen. Und stellst plötzlich fest: Scheiße – so einfach ist das ja gar nicht! Was jetzt?

Bei anderen sieht es immer so einfach aus, wie sie ihrem Herzen folgen, mutig sind und sich plötzlich eines ins andere fügt. Wenn man so auf Instagram durchscrollt und all die schönen, fröhlichen Menschen sieht, die ihren Traum leben und dich ermutigen wollen das Gleiche zu tun, bekommt man schnell man das Gefühl, dass man seinen Herzensweg nur erst einmal finden muss, dann ist alles total einfach. Doch, falls du das nicht schon selbst schmerzlich festgestellt hast, muss ich dich jetzt leider enttäuschen: Ganz so einfach ist das leider nicht.

Denn selbst wenn du deinem Herzen folgst und deine Berufung gefunden hast und lebst, ist nicht immer alles einfach. Genau das versuche ich dir auf meinem Blog und in meinem Podcast auch immer wieder zu vermitteln. Zum Beispiel in dem Artikel „Wieso Momente des Zweifelns wertvoll sind und ob bei mir immer alles easy ist“ oder in der Podcastfolge „3 Dinge die bei mir in den letzten drei Jahren nicht so gut gelaufen sind“.

Wieso bei anderen alles so leicht aussieht

Wieso aber sieht es bei anderen dann immer so leicht aus? Das hat verschiedene Gründe:

Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir gute Dinge eher teilen als schlechte.

Oder auf wie vielen Instagramfotos heulst du, hast verschmiertes Make-up oder siehst so aus, als wärst du gerade erst aufgestanden und hättest seit zwei Wochen nicht mehr Haare gewaschen? Eben! So wie du lieber deine schönsten Bilder herzeigst, so zeigen auch bekannte Influencer oder Möchtegern-Sinnfluencer wie ich lieber ihre Schokoladenseite im Netz. Das solltest du immer im Hinterkopf behalten!

Und obwohl ich versuche, auch meine schlechten Momente zu zeigen, erwische ich mich selbst immer wieder dabei, dass mir in dem Moment, in dem es mir richtig mies geht, einfach nicht danach ist einen Post oder eine Story zu machen. Weil ich dann auch einfach nicht weiß, was ich mit euch teilen soll. Immerhin möchte ich ja inspirieren und auch Lösungsansätze mit euch teilen, und nicht einfach nur ein „Hey, mir geht’s grad scheiße. Und tschüss!“. Da warte ich dann lieber ein bisschen ab, bis ich durch das Negativtal durchgegangen bin, und teile im Nachhinein meine Learnings daraus mit euch. Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären…

Im Nachhinein betrachtet sieht alles leichter aus.

Wenn ich heute davon spreche, wie ich einfach mal gekündigt habe, ohne zu wissen was danach kommt, klingt das so, als wäre es mir total leichtgefallen. Kein Wunder – inzwischen weiß ich ja, dass es die absolut richtige Entscheidung war für mich! Aber hättest du mich damals einen Tag danach gefragt, hätte meine Antwort ganz anders ausgesehen. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt und meine Gefühlte schwankten täglich zwischen „Yaay, ich hab gekündigt! Jetzt geht’s so richtig los!“ und „Scheiße Anna, was machst du da eigentlich? Geh sofort zu deinem Chef und zieh die Kündigung zurück! Oder willst du, dass wir bald auf der Straße sitzen?“. Im Nachhinein betrachtet sieht alles viel leichter aus als in dem Moment, in dem wir selbst nicht wissen, ob das, was wir da eigentlich machen, der richtige Weg ist oder nicht.

Wieso es nicht immer leicht ist deine Träume zu leben

Du siehst also, dass auch das Leben von anderen nicht immer easy ist – auch wenn sie ihre Träume leben und ihren Herzensweg verfolgen. Mir fallen spontan fünf Gründe dafür ein, wieso es nicht immer leicht ist, deine Träume zu leben:

1. Alles hat seinen Preis

Alles im Leben hat seinen Preis – auch deinem Herzen zu folgen und deine Träume zu verwirklichen. Denn wir können nicht alles im Leben gleichzeitig machen. Wenn wir unsere Energie auf etwas fokussieren, ziehen wir sie gleichzeitig woanders ab. Wenn du zum Beispiel dein eigenes Projekt starten möchtest, musst du viel Zeit investieren. Diese Zeit fehlt dir dann logischerweise woanders. Dazu gehört dann vielleicht auch, dass du am Wochenende mal nicht mit deinen Leuten feiern gehst, sondern am Laptop sitzt und arbeitest.

Oder: Wenn du, so wie ich, digitale Nomadin werden und die Welt sehen möchtest, gehört es dazu, dass du dein Zuhause verlässt und deine Freunde und Familie eben nicht mehr jeden Tag, sondern nur noch alle paar Monate sehen kannst und auch mal ihren Geburtstag oder eine Familienfeier verpasst. Und dass du dich auf deiner Reise höchstwahrscheinlich veränderst und dann vielleicht zurückkommst und dich so fühlst, als würdest du irgendwie nicht mehr in dein altes Leben hineinpassen. Das ist der Preis, den du dafür zahlst, zu reisen.

2. Du brauchst Mut

Woran erkennst du, ob es sich lohnt, einem Traum zu folgen? Daran, dass er nicht in deiner Komfortzone liegt! Es braucht jede Menge Mut, seinen Träumen zu folgen. Und zwar nicht nur einmal, sondern jeden Tag aufs Neue.

Am Anfang brauchte ich Mut, um zu kündigen. (Die Story, wieso ich auch meinen zweiten Job noch im gleichen Monat gekündigt habe, liest du übrigens hier nach). Später brauchte ich Mut, um mich selbstständig zu machen. Dann, um meinen Preis festzusetzen und selbstbewusst zu kommunizieren. Um neue Kunden ansprechen – und so weiter.

Auch heute noch mache ich jeden Tag aufs Neue einen Schritt aus meiner Komfortzone. Zum Beispiel, indem ich meine Gedanken auf meinem Blog oder auf Instagram teile und vielleicht dafür kritisiert werde. Oder indem ich jemanden, den ich sehr bewundere, um ein Podcastinterview bitte. Ich glaube, genau das ist das Geheimnis erfolgreicher Menschen: Sie richten es sich nie bequem in ihrer Komfortzone ein, sondern sie verlassen sie jeden Tag wieder aufs Neue.

3. Es ist anstrengend

Wir müssen uns meist persönlich ganz schön weiterentwickeln, um auf die Stufe zu kommen, auf der wir unseren Traum erreichen können. Und das ist anstrengend. Sehr sogar! Denn persönliche Weiterentwicklung bedeutet Verantwortung zu übernehmen, nach innen zu schauen, aufzuräumen und jeden Tag aufs Neue wieder sein Bestes zu geben.

Ich gebe es zu, manchmal habe ich keine Lust dazu, an einem neuen Buch zu schreiben, zu meditieren oder Yoga zu machen. An manchen Tagen würde ich viel lieber einfach morgens im Bett liegen bleiben und den ganzen Tag verschlafen oder mit Netflix & chill verbringen.

Das Gleiche gilt für Probleme und Konflikte: Wenn ich mich zum Beispiel mit meinem Partner streite, würde ich ihn hin und wieder gerne einfach anschreien, ihm die Schuld zuschieben und so lange sauer auf ihn sein, bis er alles auf sich nimmt und sich bei mir entschuldigt. Aber abgesehen davon, dass er das wahrscheinlich weniger cool finden würde, weiß ich, dass jeder von uns seinen Anteil an einem Konflikt hat, dass er mein Spiegel ist und dass es im Grunde gar nicht um den Abwasch oder was auch immer gerade geht, sondern dass es da ein tieferliegendes Thema und einen Glaubenssatz in mir gibt. Und ich diese Chance jetzt nutzen kann, das zu erkennen und aufzulösen, oder den Konflikt weniger erwachsen lösen kann und damit garantiert ist, dass das Thema zu einem späteren Zeitpunkt immer und immer wieder kommt, bis ich es mir endlich anschaue. Und ja, ersteres ist in dem Moment unbequem, schmerzvoll und anstrengend. Aber es ist der einzige Weg, der mich langfristig weiterbringt. 

4. Du brauchst einen langen Atem

Oft kommt es uns so vor, dass jemand praktisch über Nacht erfolgreich wurde. Doch das ist natürlich Blödsinn: Auch, wenn jemand von heute auf morgen plötzlich erfolgreich ist, stecken da viele Jahre Arbeit dahinter, die wir nur nicht sehen. Denn niemand ist als Meister vom Himmel gefallen!

Leider vergessen wir das aber manchmal, wenn es um unser Herzensthema geht: Wir glauben, wenn wir das Richtige endlich gefunden haben, muss alles ganz schnell gehen, quasi als „göttliche Fügung“. Wer sich jedoch wirklich erfolgreiche Menschen ansieht wie zum Beispiel Tobias Beck, der merkt, dass man einen ganz schön langen Atem braucht – auch wenn man sein Ding gefunden hat und seine Berufung lebt.

Also verabschiede dich von dem Gedanken, dass du schnell erfolgreich werden und deine Träume verwirklichen wirst. Das kann zwar natürlich so sein, viel wahrscheinlicher aber ist es, dass du einen langen Atem brauchst und über Jahre (nicht Monate!) kontinuierlich dranbleiben musst, bis dein Projekt wirklich durch die Decke geht. Also übe dich in Geduld!

5. Du weißt nicht ob es funktioniert

Eines gibt es im Leben leider nie: Eine Garantie dafür, dass dein Traum irgendwann zur Realität wird. Wir wissen ganz einfach nicht, ob das, was wir machen, funktionieren wird. Weil wir es noch nie zuvor gemacht haben und nicht in die Zukunft schauen können. Es kann sein, dass du gerade ganz viel Zeit und Energie in etwas steckst, was zum Scheitern verurteilt ist. Und das zu wissen ist manchmal ganz schön hart.

Wieso es sich trotzdem lohnt deine Träume zu leben

Jetzt weißt du also, dass niemand immer nur Hochs hat. Und auch wenn du deine Berufung gefunden hast und deinen Herzensweg gehst, ist das Leben nicht immer leicht. Im Gegenteil – es kostet viel Mut und Energie, diesen Weg zu gehen. Ich behaupte sogar, dass es schwieriger und mühsamer ist, groß zu träumen und unsere Träume zu verwirklichen, als sein Leben einfach passiv zu leben und keine großen Ansprüche an sich selbst und sein Leben zu haben. Aber ich bin mir zu 100% sicher, dass es jede Anstrengung wert ist. Denn meiner Meinung nach ist das Schlimmste, was mir passieren kann, am Ende meines Lebens festzustellen, dass ich meine Lebenszeit vergeudet habe und eigentlich nichts von all dem gemacht oder erreicht habe, wozu ich hier war.

Wenn ich daran denke, wie mein Leben noch vor drei Jahre ausgesehen hat und was für eine Steigerung mein Leben heute im Vergleich dazu ist, bin ich froh, dass ich damals für meine Träume losgegangen bin. Und ich bin mich sicher, dass ich das Gleiche auch in drei Jahren über mein Leben heute sagen werde. Daher werde ich auch in Zukunft meine Träume verfolgen, auch wenn es nicht immer leicht ist. Und dich weiterhin dafür motivieren, das Gleiche zu tun!

Wenn du ganz gezielt lernen möchtest, wie du deine Träume in 3 Schritten erreichst, empfehle ich dir mein Buch „Traumleben: Die Route wird berechnet“.

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