3 Tipps, um online Geld zu verdienen

3 Tipps, um online Geld zu verdienen

Immer mehr Menschen möchten gerne online Geld verdienen. Auch bei meiner Instagram-Umfrage, die ich vor kurzem gemacht habe, war das ein ganz heißes Thema. Ich teile in diesem Artikel drei Tipps mit dir, was du beachten sollst, wenn du versuchst dir ein ortsunabhängiges Onlinebusiness aufzubauen.

1. Teste den Untergrund, bevor du springst

Ich bin ja sonst so eher Team „weniger denken, mehr machen“. Und ich habe damals auch (zweimal) einfach so gekündigt, bevor ich wusste, was danach kommt. Allerdings habe ich mich nicht blind in die Schlucht gestürzt, sondern schon erst einmal geschaut, wie tief sie ist.

Spare dir ein finanzielles Polster an

Ich hatte Ersparnisse, die mich einige Monate über Wasser gehalten hätten. Und das ist auch mein erster Tipp: Finanzielle Sorgen sind nie ein guter Ratgeber. Wenn das Geld ausgeht, dein Onlinebusiness aber noch nicht so richtig läuft, bekommst du Panik. Und Panik sorgt dafür, dass du…

… nicht mehr klar denken kannst und vielleicht nur Mauern siehst, wo eigentlich Wege wären

… Jobs und Aufträge annehmen musst, die du gar nicht haben möchtest.

Nicht gut! Also sorge dafür, dass du ein kleines finanzielles Polster hast, von dem du ein paar Monate lang die Miete bezahlen und Essen kaufen kannst. Und glaube mir, sich das zusammensparen kann jeder. Ich kam frisch aus dem Studentenleben und hatte erst ein Jahr Vollzeit gearbeitet (ohne überdurchschnittlichem Gehalt!), als ich mich selbstständig gemacht habe – und habe es auch geschafft, mir ein Sicherheitspolster anzusparen.

Reise erst los, wenn dein Onlinebusiness funktioniert

Falls du online Geld verdienen möchtest, um so wie ich als digitale Nomadin um die Welt zu reisen: Ich empfehle dir, erst dann loszureisen, wenn du dir sicher bist, dass das mit dem online Geld verdienen funktioniert. Auch ich habe es zwei Monate in meinem WG-Zimmer getestet, bevor ich meine Wohnung gekündigt habe und losgezogen bin.

Ich kenne zwar auch digitale Nomaden, die sich ihr Business unterwegs aufgebaut haben. Meine Version hat allerdings folgende Vorteile:

  • Ein Onlinebusiness aufzubauen braucht Zeit: Du musst dich zum Thema Gründung, Steuern, Buchhaltung etc. einlesen, erste Kunden finden, eine Homepage basteln,… Wenn du das alles machst, solange du noch zuhause bist, hast du nicht das Gefühl „was zu verpassen“, wenn du den ganzen Tag vorm Laptop sitzt.
  • Arbeiten und reisen zu jonglieren ist anstrengend und erfordert gutes Zeitmanagement. Sogar, wenn man ein funktionierendes Business hat. Erspar dir den nervlichen Stress, auch noch Existenzängste auf Reisen mitzunehmen und nicht einmal zu wissen ob das, was du machst, funktioniert!

2. Baue langfristige und kurzfristige Einkommensströme auf

Es gibt zwei verschiedene Gründertypen von Onlineunternehmen: Die einen wollen schnell online Geld verdienen und konzentrieren sich daher auf Dienstleistungen, für die sie Geld bekommen: Online Coaching, Webseiten designen, Social Media Betreuung,… Eben alles, was man als Dienstleister auch online anbieten kann. Die anderen wollen sich ein passives Einkommen aufbauen: Sie konzentrieren sich darauf, Produkte zu erstellen und online zu verkaufen: E-Books, Onlinekurse, Nischenseiten,…

Vorteile:

Beides hat Vor- und Nachteile: Wer Dienstleistungen anbietet, verdient zwar schnell Geld, tauscht aber weiterhin seine Zeit gegen Geld und tut sich schwer, sein Einkommen zu skalieren: Er kann zwar immer höhere Preise verlangen, aber irgendwann wird er das Limit erreichen und sich die Kunden jemanden suchen, der günstiger ist. Wer Produkte erstellt, muss erst einmal die Zeit investieren sie zu erstellen, zu vermarkten und zu verkaufen. Diese Zeit bezahlt ihm niemand. Doch wenn das Produkt erst einmal fertig ist und die Menschen davon wissen, kann er theoretisch unendlich viel davon verkaufen: Er kann sein Einkommen skalieren, muss dafür nicht einmal mehr Zeit investieren und verdient quasi Geld im Schlaf. Mehr darüber liest du in meinem Artikel „Zeit gegen Geld tauschen vs. skalierbares Business“.

Wer beides kombiniert, fährt die beste Strategie: Von Anfang an flüssig, aber nicht sein restliches Businessleben von Kunden abhängig!

Mein Weg:

Ich persönlich setze von Anfang an auf beides. Ich habe direkt begonnen, für Kunden zu arbeiten, um „schnell“ Geld zu verdienen. Das mache ich auch bis heute und liebe die Sicherheit, die mir die Pinterest- und Texte-Aufträge meiner Werbeagentur geben: Ich weiß, wenn ich einen Auftrag bekomme, ihn bearbeite und dann eine Rechnung schreibe, bekomme ich Geld auf mein Konto. Yaay!

Ich habe aber gleichzeitig auch begonnen meinen Blog aufzubauen. Damit habe ich erst einmal gar kein Geld verdient, aber viel Zeit investiert. Dafür habe ich mir nach und nach eine Community aufgebaut, die mir vertraut und meine Artikel liest. Genau diese Community bringt mir heute Geld ein: Denn inzwischen verkaufe ich auch eigene Produkte (ein Buch, den Guide zu deinem Onlinebusiness und den Onlinekurs zum Thema Berufung finden).

Doch wieso sollte jemand ausgerechnet mein Buch, meinen Kurs oder meinen Guide kaufen, wenn es da draußen Tausende davon gibt? Ganz einfach: Weil er mir vertraut. Weil er, vielleicht schon seit Anfang an, meinen Blog liest, meinen Werdegang verfolgt und sieht: Bei Anna hat es funktioniert. Also wird es auch bei mir funktionieren, wenn ich ihre Strategie verfolge! All die Zeit, die ich in den letzten 2,5 Jahren in meinen Blog und Podcast gesteckt habe, bringt mir heute (und hoffentlich auch in Zukunft) Geld ein. Zwar kann ich noch lange nicht davon leben (hier kommt wieder die Werbeagentur ins Spiel!), aber ich bin guter Dinge, dass das langfristig der Fall sein wird. Und je mehr passives Einkommen ich über meine eigenen Produkte generiere, umso freier bin ich in meiner Zeiteinteilung und kann selbst entscheiden, ob ich heute einen Kundenauftrag annehme, lieber ein neues Buch schreibe oder einfach mal einen Tag frei nehme.

Setz auf meine Strategie und baue dir von Anfang an sowohl kurzfristige Einkommensströme (Dienstleistungen, Freelancing), als auch langfristige Einkommensströme (passives Einkommen) auf!

3. Bau nicht irgendein Onlinebusiness auf, sondern dein Herzensbusiness

Das ist ein Fehler, den ich ganz oft bei digitalen Nomaden sehe (und auch ich bin schon in diese Falle getappt, siehe: „Reisen alleine macht dich nicht glücklich“): Sie probieren einfach mal Wege aus, um online Geld zu verdienen, nur um des Geldes Willen: Ihre Motivation ist, so schnell wie möglich online ihren Lebenshalt zu verdienen. Aber was bringt es, schneller zu rennen, wenn sie in die falsche Richtung unterwegs sind?

Nach ein, zwei Jahren trifft sie dann plötzlich die Sinnkrise und sie merken, dass sie jetzt zwar ortsunabhängig arbeiten, aber auch nicht glücklicher sind als davor. Warum? Weil sie sich kein Business aufgebaut haben, das sie wirklich erfüllt. Weil sie noch nicht ihr Herzensbusiness führen. Sie waren so auf das WAS (online Geld verdienen) fokussiert, dass sie ihr WARUM vergessen (was möchten sie eigentlich machen? Was erfüllt sie?). Ich persönlich glaube, dass wir nur dann langfristig glücklich sind, wenn wir einer Tätigkeit nachgehen, die uns wirklich erfüllt: Unserer Berufung.

Aus diesem Grund habe ich den Onlinekurs entwickelt, der dir dabei hilft, deine Berufung herauszufinden. Und aus diesem Grund geht es in meinem Guide zu deinem Onlinebusiness auch nicht einfach nur darum, wie du online Geld verdienen kannst. Sondern darum, wie du aus deiner Leidenschaft ein Onlinebusiness machst. Denn das ist ein riesiger Unterschied.

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