Tipps für alle, die sich in ihrem Umfeld fehl am Platz fühlen

Tipps für alle, die sich in ihrem Umfeld fehl am Platz fühlen

Fühlst du dich manchmal fehl am Platz? Bist du irgendwie der oder die Einzige in deiner Familie oder deinem Freundeskreis, der/die sich für Themen wie Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung interessiert? Fragst du dich hin und wieder, wer hier eigentlich mit seinen Weltanschauungen falsch liegt – du oder sie? Dieser Artikel soll dir Mut machen, weiterhin deinen Weg zu gehen und dir erklären, wieso du genau richtig bist dort, wo du bist.

Wieso du genau richtig bist dort, wo du bist

Wenn du die Überschrift und die Einleitung zu diesem Artikel gelesen hast und dir dabei dachtest „Ja, mir geht es ganz genau so!“ dann heiße ich dich herzlich willkommen im Club. Ich weiß, wie du dich fühlst – mir ging es viele Jahre genauso. Während andere in meinem Alter erfüllt von ihrem Job oder dem Studentenleben waren und alles, was sie zur Vollkommenheit ihres Glücks brauchten, eine gute Party am Wochenende und eine Woche Urlaub am Strand pro Jahr war, hatte ich irgendwie immer das Gefühl, dass mir etwas fehlte im Leben. Diese Leere versuchte ich zu füllen, indem ich Bücher las und immer wieder etwas Neues zu lernen versuchte – bis ich schließlich auf Themen wie Meditation, Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung stieß und feststellte, dass dies genau das war, was mir fehlte: Der Blick nach Innen und das Erinnern daran, dass ich in Wahrheit viel mehr als mein Körper bin und es einen höheren Grund als Arbeit und Party gibt, wieso ich hier auf der Welt bin. Als ich dann schließlich begann auf Events wie die DNX zu gehen und feststellte, dass es da draußen noch mehr Menschen gibt, denen es so geht wie mir, fragte ich mich kurzzeitig: Wieso um alles in der Welt wurde ich in ein Umfeld geboren, in dem ich scheinbar die Einzige bin, die so denkt? Inzwischen aber habe ich eine Erklärung dafür gefunden.

Im Folgenden möchte ich dir drei gute Gründe dafür geben, wieso du genau richtig bist dort, wo du bist:

1. Du bist nicht falsch, sondern einfach nur anders

Bestimmt kennst du die Geschichte vom hässlichen Entlein, das als Küken von seinen Geschwistern verspottet wurde, weil es grau und tollpatschig war. Als es schließlich erwachsen wurde, verwandelte sich das hässliche Entlein plötzlich in einen wunderschönen Schwan.

Vielleicht geht es dir wie dem hässlichen Entlein: Du bist nicht „falsch“, sondern einfach nur anders. Wir alle orientieren uns an unserem Umfeld und denken schnell einmal, dass etwas nicht stimmt mit uns, wenn wir anders sind als die Leute, die uns umgeben. Doch in Wahrheit gibt es kein „richtig“ oder „falsch“ – es gibt nur anders. Und nur weil du anders bist als dein Umfeld heißt das nicht, dass du deshalb besser oder schlechter bist! Genauso wie deine Freunde das Recht dazu haben, ihr Leben auf Arbeit und Party zu beschränken, hast du das Recht dazu, mehr vom Leben zu fordern als das.

2. Vielleicht musst nicht du dich an die Umwelt anpassen, sondern die Umwelt sich an dich

Wer sagt eigentlich, dass du dich an dein Umfeld anpassen musst? Wenn du dich so fühlst, als ob du nicht in diese Welt passt, liegt das vielleicht daran, dass du dafür gemacht bist, die Welt an dich anzupassen! Große Veränderungen in der Welt kommen selten von Menschen, die sich wie der Durchschnitt verhalten und die wie der Durchschnitt denken. Große Veränderungen kommen immer von den Menschen, die anders denken und handeln als der Durchschnitt. Behalte das im Kopf, wenn du wieder einmal das Gefühl hast, du musst dich an dein Umfeld anpassen.

3. Du bist hier, um andere anzustoßen

Was wäre, wenn du nicht in das falsche Umfeld geboren wurdest, sondern genau in das richtige Umfeld? Was, wenn du inmitten all der „schlafenden“ Leute“ gelandet bist, um andere aufzuwecken? Was, wenn wir Menschen alle eine Reihe an Dominosteinen sind und es überall auf der Welt Steine wie dich geben muss, die umfallen, um die Steine neben sich anzustoßen und einen weltweiten Dominoeffekt auszulösen?

Mein Buch Traumleben: Die Route wird berechnet

Wie du dich nicht von deinem Weg abbringen lässt

Du kennst nun drei gute Gründe dafür, wieso du genau richtig dort bist, wo du bist. Doch ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es trotzdem alles andere als einfach ist, seinem eigenen Weg treu zu bleiben, wenn alle um einen herum anders zu sein scheinen. Ich kenne die Zweifel, die dann immer wieder hochkommen, nur zu gut. Daher möchte ich dir einen Tipp geben, wie du es schaffst, langfristig deinem Weg treu zu bleiben: Such dir Leute, die gleich denken wie du. Dafür gibt es zwei gute Wege:

  • Geh auf Events, wie zum Beispiel die DNX oder Seminare von Christian Bischoff oder Tony Robbins. Dort findest du viele tausende Menschen, die ebenfalls an Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung interessiert sind und etwas auf der Welt verändern möchten.
  • Vernetze dich online, beispielsweise in Facebookgruppen wie „Persönlichkeitsentwicklung & Spiritualität – Austausch Österreich“ oder der „Mastermind X“ Gruppe. Vielleicht kannst du auch für ein paar Monate oder Jahre in eine Stadt ziehen, in der es mehr Leute gibt, die ähnliche Interessen haben wie du. Ich habe es beispielsweise sehr genossen, den Sommer über 2 Monate lang im Berlin zu leben und mich mit Leuten zu vernetzen, wie ebenfalls ihr eigenes Herzensbusiness aufbauen.

Das heißt jedoch nicht, dass du dein jetziges Umfeld aufgeben musst – im Gegenteil! Idealerweise gehst du raus, vernetzt dich mit Menschen, die so denken wie du, um dir neuen Input und Power zu holen, um dann wieder zurück in dein altes Umfeld zu kommen und dort etwas zu verändern. Nicht umsonst hat Mutter Teresa gesagt: „Wenn du die Welt verändern willst, geh nach Hause und liebe deine Familie“. Ich glaube nicht, dass es ein Zufall war, dass du genau dort geboren wurdest, inmitten all der Leute, die scheinbar anders denken als du.

Persönlichkeitsentwicklung Facebook Gruppe

Noch ein letzter Tipp…

Ein Tipp zum Abschluss: Bitte mache nicht den Fehler zu versuchen, dein Umfeld zu belehren oder zu missionieren. Mag sein, dass dir dein Weg als der einzige Richtige vorkommt und du denkst, dass alle Menschen so viel glücklicher wären, wenn sie nur das entdecken könnten, was du entdeckt hast. Doch denk daran: Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg zu gehen, und dein Weg muss nicht automatisch der richtige Weg für deinen Bruder oder deine beste Freundin sein. Außerdem: Niemand mag es, belehrt zu werden. Je mehr du deine Freunde oder Familie dazu drängst, etwas auszuprobieren, umso mehr werden sie es vermutlich erst einmal ablehnen – ein ganz normaler Verteidigungsmechanismus des Egos.

Viel besser ist es, andere zu inspirieren, indem du offen und authentisch deinen Weg gehst und deine eigene Wahrheit lebst. Meiner Erfahrung nach kommen die Menschen, die dafür bereits sind, dann ganz von alleine auf dich zu: Weil sie neugierig sind, wie du so geworden bist, wie du bist, und weil sie konkrete Fragen an dich haben.

 

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