Wie du es schaffst nach der Arbeit noch an deinem Ding zu arbeiten

Wie du es schaffst nach der Arbeit noch an deinem Ding zu arbeiten

Du möchtest dich gerne nebenher selbstständig machen, aber dich abends oder am Wochenende noch hinzusetzen und an deiner Idee zu arbeiten fällt dir schwer? In diesem Artikel erfährst du, wie ich es schaffe, mich nach Feierabend im Job in meiner Freizeit noch vor den Computer zu setzen, um an meinem Ding zu arbeiten.

Darum geht’s

Sich nebenher selbstständig zu machen ist eine gute Möglichkeit, um mit wenig Risiko etwas Eigenes zu starten und Schritt für Schritt dein Traumleben aufzubauen. Mehr darüber kannst du in diesem Artikel lesen. Diese Methode hat aber auch Nachteile: Wenn du dich neben deinem bestehenden Job selbstständig machen willst, musst du dafür deine Freizeit opfern und dich abends nach Feierabend und am Wochenende hinsetzen und an deinem eigenen Projekt arbeiten. Und das alles, während andere feiern gehen oder gemütlich auf der Couch sitzen und Netflix schauen! Da ist es ganz normal, dass du nicht immer hochmotiviert bist und manchmal einfach keine Lust hast mit deinem Ding weiterzumachen. Wie schaffst du es trotzdem, dich nach der Arbeit noch hinzusetzen und an der Verwirklichung deiner Träume zu arbeiten?

Im Folgenden möchte ich dir drei Tipps mitgeben, welche mir immer wieder dabei helfen motiviert zu bleiben und mich auch dann an den Computer zu setzen, wenn ich eigentlich müde bin und mich viel lieber etwas anderem widmen würde.

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1. Tipp: Mach dir dein WARUM klar

Was für mich am allerbesten funktioniert, um mich dafür zu motivieren an meinem Ding zu arbeiten, ist mir mein WARUM vor Augen zu führen. Wieso möchte ich dieses Projekt umsetzen? Warum habe ich überhaupt damit angefangen? Was ist meine Vision? Wie wird sich mein Leben verändern, wenn ich damit Erfolg habe?

Bei meinem eigenen Projekt – beispielsweise diesem Blog – ist mein WARUM ziemlich stark. Ich weiß, dass ich möglichst viele Leute damit erreichen will, um sie zu motivieren, ihrer Leidenschaft zu folgen und das Leben zu leben, das sie sich erträumen. Außerdem möchte ich ein passives Einkommen damit generieren, um ortsunabhängig von überall auf der Welt arbeiten zu können. Wenn ich mir das an einem schlechten Tag vor Augen halte, fällt es mir relativ leicht, mich wieder zu motivieren und mich doch noch an die Arbeit zu setzen, auch wenn ich gerade keine Lust darauf habe.

Doch auch bei einem anderen Projekt, das mir viel weniger Spaß gemacht hat, hat es mir geholfen, mir mein WARUM klar zu machen: Ich habe meine Masterarbeit neben einem Vollzeitjob geschrieben. Dafür habe ich mir das Thema zwar selbst ausgesucht, trotzdem aber war ich nicht unbedingt hochmotiviert, mich dafür noch nach einem langen Arbeitstag oder am Wochenende hinzusetzen. Ehrlich gesagt war mein WARUM hier ganz einfach: Ich wollte diese wissenschaftliche Arbeit so schnell wie möglich fertigbringen, um endlich mein Studium abschließen zu können und meine Freizeit für die Dinge nutzen zu können, für die ich wirklich brenne (beispielsweise diesen Blog). Immer, wenn ich vor der Wahl stand: Couch/Spaß mit Freunden oder an der Masterarbeit schreiben, habe ich mich gefragt: Willst du dir heute einen netten Abend machen – oder willst du möglichst schnell dein Studium abschließen und dir jeden Tag einen netten Abend machen? Meist habe ich mich dann ganz schnell für die zweite Möglichkeit entschieden. Damit habe ich es geschafft, meine Masterarbeit trotz 40 Stunden Job und 15 Stunden Pendeln die Woche in der vorgegebenen Zeit zu schreiben und zum geplanten Termin abzugeben.

2. Tipp: Trage dir Dates mit deiner Arbeit in den Kalender ein

Ja, ich gebe es zu: Ich bin ein Meister darin, mir selbst Freizeitstress zu machen. Vor allem in meinen ersten Studentenjahren habe ich es geschafft, jede freie Minute mit irgendeiner Aktivität zu verplanen – sei es mit einer Party, Essengehen mit Freunden, Training, Salsa oder sonstigem. Leider ist das eher kontraproduktiv, wenn man nebenbei etwas aufbauen möchte, da man so ganz schnell das Gefühl hat, einfach keine Zeit dafür zu haben. Allerdings bin ich der Meinung, es gibt gar kein „keine Zeit“, sondern nur ein „falsche Prioritäten“.

Irgendwann wurde mir klar, dass ich mein Ding zu meiner Priorität machen und damit bei meiner Freizeitplanung einbauen muss. Anstatt meine Abende und Wochenenden weiterhin so zu verplanen wie bisher, habe ich begonnen, zuallererst Zeit für mein Projekt einzuplanen. Dann standen plötzlich so Termine wie „Montag, 19:00 – 22:00 Uhr: Blogartikel schreiben“ in meinem Kalender. Erst danach habe ich begonnen, die restliche Freizeit mit allen anderen Aktivitäten zu verplanen.

Manchmal kostet es mich trotzdem ein wenig Willenskraft, diese Termine einzuhalten – vor allem, wenn ich dann von Freunden ein Gegenangebot für etwas anderes bekomme. Alles in allem aber ist es trotzdem eine gute Methode, um dich dazu zu bringen, in deiner Freizeit an deinem Ding zu arbeiten.

3. Tipp: Überliste dich selbst

Manchmal habe ich zwar Zeit für mein Projekt eingeplant, aber nach einem langen Arbeitstag einfach so überhaupt keine Lust mehr, mich jetzt noch einmal vor den Computer zu setzen. Für diesen Fall habe ich eine Methode, die ich eigentlich kennengelernt habe, um mich für Sport zu motivieren: Ich nehme mir vor, mich trotzdem 30 Minuten hinzusetzen und zu arbeiten. Egal wie gut meine Ausrede ist – 30 Minuten müssen drin sein. Sollte ich danach immer noch unmotiviert sein, erlaube ich mir selbst, es für heute gut sein zu lassen und die Freizeit zu genießen. Der Clue dabei ist, dass ich bisher immer nach 30 Minuten schon so im Flow war, dass es mir wieder Spaß machte und ich gar nicht mehr nach 30 Minuten aufhören wollte. So habe ich mich schon das eine oder andere Mal selbst überlistet – sei es beim Sport oder beim Arbeiten.

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Fazit

Ich weiß, dass es manchmal echt schwer ist, sich nach der Arbeit oder der Uni noch an den Schreibtisch zu setzen und an seinem Ding zu arbeiten. Keine Sorge – das ist ganz normal! Zum Glück gibt es aber ein paar Tricks, wie wir uns trotzdem dafür motivieren können. Wenn dich das nächste Mal die Unlust packt, probiere doch die drei Tipps, die ich dir in diesem Beitrag mitgegeben habe, aus und lass mich anschließend wissen, ob sie funktioniert haben!

Noch mehr Motivation und Tipps findest du in folgenden Beiträgen:

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